Staatsanwaltschaft Augsburg erhebt Anklage gegen mutmaßlichen Hasengassen-Vergewaltiger

Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat Anklage wegen des Verdachts der Vergewaltigung einer Prostituierten in der Hasengasse in Augsburg im Dezember 2015 gegen einen 26-Jährigen aus Eritrea zum Amtsgericht Augsburg -Schöffengericht- erhoben.

Symbolbild
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Der Angeklagte ist dringend verdächtig, Anfang Dezember 2015 mit einer Prostituierten in der Hasengasse nach zunächst einvernehmlichem Geschlechtsverkehr, gegen ihren Willen ein weiteres Mal den Geschlechtsverkehr vollzogen zu haben.

Nach wenigen Minuten der Inanspruchnahme der Dienstleistungen der 26- jährigen Geschädigten soll zwischen ihr und dem Angeklagten ein Streit darüber entstanden sein, ob die für die ausgehandelte Vergütung vereinbarten Dienstleistungen bereits erbracht wurden oder der Angeklagte weitere sexuelle Handlungen beanspruchen könne. Als sich die Prostituierte weigerte für weitere Dienstleistungen zur Verfügung zu stehen und den Besuch beenden wollte, soll der Angeschuldigte die Geschädigte von hinten an den Oberarmen festgehalten und gegen ihren Willen und Widerstand erneut den Geschlechtsverkehr vollzogen haben, bis es der Geschädigten gelang, sich zu befreien.
Das Strafgesetzbuch sieht für Vergewaltigung Freiheitsstrafen von zwei Jahren bis zu 15 Jahren vor.Der Angeklagte befindet sich seit der Tat in Untersuchungshaft in der JVA Augsburg.

Als Termin zur Hauptverhandlung wurde vom Amtsgericht Augsburg der 11. Mai 2016, 08:30 Uhr festgelegt. Verhandelt wird im Sitzungssaal 120 im Erdgeschoss des Strafjustizzentrums Augsburg, Gögginger Str.101.

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