Bayerns Gesundheitsministerin Huml rät zur Grippeimpfung

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat darauf hingewiesen, dass auch jetzt noch eine Impfung gegen Grippe Sinn macht. Huml betonte am Donnerstag: „Vor allem ältere Menschen und chronisch Kranke sollten sich schützen. Erfahrungsgemäß beginnt der Höhepunkt einer Grippewelle erst nach dem Jahreswechsel. Es ist also noch Zeit, um sich gegen die Influenza impfen zu lassen. Auch im Januar ist dies noch sinnvoll.“

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Die Ministerin fügte hinzu: „Das Immunsystem braucht ungefähr zwei Wochen, um einen vollständigen Impfschutz aufzubauen. Impfen lassen sollten sich auch Schwangere sowie Menschen, die Berufe mit viel Publikumsverkehr haben und deshalb einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind.“

Für die aktuelle Grippesaison 2016/17 wurden in Bayern bislang seit der 40. Meldewoche insgesamt 147 Influenzafälle durch die Gesundheitsämter an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) übermittelt. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 59 Fälle. Insgesamt wurden in der vergangenen Grippesaison 7.420 Erkrankungen im Freistaat gemeldet.

Huml, die ausgebildete Ärztin ist, unterstrich: „Grippe ist keine harmlose Erkältung. Es sind sogar Komplikationen möglich wie eine Herzmuskelentzündung, die lebensbedrohlich sein kann! “

Die Ministerin erläuterte: „In der Regel ist die Grippeimpfung gut verträglich. Allerdings muss man die Impfung jedes Jahr wiederholen. Denn der Impfstoff wird immer neu zusammengesetzt, um den aktuellen Grippeviren zu begegnen. Die Kosten werden in Bayern in der Regel von den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen.“