Der aktuelle Ermittlungsstand zum schweren Verkehrsunfall auf der A7 in der Neujahrsnacht

Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es Sonntagnacht, gegen 01.00 Uhr, auf der BAB A7 kurz vor der Anschlussstelle Woringen in Fahrtrichtung Memmingen (wir berichteten).

Foto: Pöppel/new-facts.eu

 

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ereignete sich zunächst ein Verkehrsunfall, an dem drei Sattelzüge und mehrere Pkw beteiligt waren. Der genaue Unfallhergang ist hierzu noch nicht bekannt. Zum Unfallzeitpunkt herrschte starker Nebel.

Im weiteren Verlauf fuhr ein mit fünf Personen besetzter Pkw in die Unfallstelle, kurze Zeit später folgte ein weiterer Pkw, der von einem 23-Jährigen gesteuert wurde. Sowohl er als auch die fünf Insassen des anderen Fahrzeugs wurden tödlich verletzt. Der 22-jährige Fahrer sowie seine vier Mitfahrerinnen, im Alter von 15 bis 19 Jahren, verstarben noch an der Unfallstelle. Die Verunglückten stammen aus dem Landkreis Unterallgäu, dem südlichen Landkreis Neu-Ulm und der Stadt Memmingen. Zehn weitere Personen wurden teils schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Insgesamt waren 12 Fahrzeuge an dem Unfallgeschehen beteiligt.

Die Staatsanwaltschaft Memmingen beauftragte einen Gutachter zur Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens. Das Ergebnis steht noch aus und wird erst in den nächsten Wochen erwartet. Die BAB A7 war zunächst komplett in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Sperre in Richtung Norden konnte um 15.00 Uhr aufgehoben werden.

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