Die Grenzen aufgezeigt – Alle Fakten und Stimmen zum Spiel FCA – Bayern

Aggressiv wollte man agieren und dem FC Bayern früh den Spaß am Spiel nehmen. Dies gelang dem FC Augsburg so, wenn überhaupt nur bedingt. Mit 1:3 zog man den Kürzeren, doch die nötigen Punkte müssen eh an anderer Stelle geholt werden.

Bayern hatte alles im Griff. | Foto: Wolfgang Czech
Bayern hatte alles im Griff. | Foto: Wolfgang Czech

Als hätten sie schon gewusst, dass es dieses Mal gegen den FC Bayern München nicht reichen würden argumentierten FCA-Coach Markus Weinzierl und sein Abwehrchef Ragnar Klavan vor der Partie. Von Bonuspunkten war die Rede und davon, dass die wichtigsten Spiele der nächsten Zeit in Hannover und Hoffenheim auf dem Plan stehen werden. Ein Blick auf die Tabelle verrät, da sollen sie recht behalten.

Augsburg wollte dem FCB früh den Spaß an der Partie nehmen, sie nicht ins Spiel kommen lassen. Doch die Roten aus der Landeshauptstadt hatten da etwas dagegen. Schon in der Anfangsphase lief der Ball in den Reihen des Tabellenführers. Die Schwaben versuchten mit frühem Pressing dagegen zu halten und mit Kontern Nadelstiche zu setzen. Hätte Bobadilla einen Gegenstoß in der 13. Spielminute verwerten können, wer weis wie die Partie verlaufen wäre. Als Bayerns Weltklasseangreifer Robert Lewandowski nur zwei Minuten später aus der Drehung heraus Marwin Hitz im Augsburger Tor überwunden hatte, waren die Weichen der Partie gestellt.

München spielte es nun deutlich souveräner, dem FCA fehlten die Mittel dagegen. Zu brav und passiv ließ man das Team von Pep Guardiolla nun schalten und walten. Schon vor der Pause hätten sie das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden können. Dies erledigte dann aber Robert Lewandowski, der zwanzig Minuten vor dem Ende einen Musterpass von Thiago gekonnt verwertete. Der Pole holte sich damit die Führung in der Torjägerstatistik von Dortmunds Aubameyang zurück. Bobadilla sorgte acht Minuten später für den Endstand. Augsburg hat weiter seit der Winterpause kein Bundesliga-Spiel gewonnen, holte nur zwei der zwölf möglichen Punkte. War die Arena in der Vergangenheit oft eine Festung, so holte man in dieser Spielzeit erst zwei Siege in elf Spielen zuhause. Vielleicht ist es ein Vorteil, dass man nun erst einmal beim Tabellenletzten Hannover ran darf.

Zuvor steht aber das internationale Highlight im Kalender. Die Generalprobe für das Europa League-Spiel gegen Liverpool am Donnerstag (21:05 Uhr) war nun aber  nicht geglückt. A pro po Liverpool. Nach zuletzt vier sieglosen Spielen und dem Ausscheiden im FA Cup bei West Ham hat das Team von Jürgen Klopp rechtzeitig zurück in die Spur gefunden. Beim abgeschlagenen Schlusslicht Aston Villa gab es für die Reds einen 6:0-Kantersieg.

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