„Ideen statt Köpfe“: Polit-WG stellt Wahlprogramm vor

Der Polit-WG e.V. hat sein Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2014 vorgestellt, das auf der Website www.polit-wg.de unter „Programm“ nachzulesen ist. Die Wählergemeinschaft, die noch bis zum 03. Februar Unterstützerunterschriften für die Zulassung zur Kommunalwahl sammelt, fokussiert besonders die Bereiche Stadtentwicklung, Kultur und Verkehr.

Kein einzelner Kopf, sondern viele Ideen – auf der Stadtratsliste der Polit-WG, die bis zum 03. Februar für Unterstützerunterschriften ausliegt, kandidieren unter anderem (von links nach rechts): Manfred Hörr, Martina Egger, Anil K. Jain, Ralf Erben, Rebekka   Breth- Lubecki, Oliver Nowak, Lea Bergmeister, Christine Klink, Volker Stock, Gerald Fiebig, Tatjana Dogan, Martin Müller, Ali Benjamin, Serge Davidov, Christian Böld. | Foto: Polit-WG
Kein einzelner Kopf, sondern viele Ideen – auf der Stadtratsliste der Polit-WG- kandidieren unter anderem (von links nach rechts): Manfred Hörr, Martina Egger, Anil K. Jain, Ralf Erben, Rebekka Breth-Lubecki, Oliver Nowak, Lea Bergmeister, Christine Klink, Volker Stock, Gerald Fiebig, Tatjana Dogan, Martin Müller, Ali Benjamin, Serge Davidov, Christian Böld. | Foto: Polit-WG

Zusammen mit anderen Initiativen aus dem Bereich Fahrradpolitik und aus der freien Kulturszene hat die Polit-WG „8 Thesen zum Kulturzentrum Maxstraße“ für eine neue Nutzung des jetzigen Leopold-Mozart-Zentrums sowie „8 Thesen für ein fahrradfreundliches Augsburg“ entwickelt. Die Fahrrad-Thesen der Polit-WG zeigen auf, dass trotz des von der Stadt Augsburg initiierten Projekts „Fahrradstadt 2020“ viele kostengünstige Möglichkeiten für eine bessere Verkehrspolitik noch nicht umgesetzt sind. Sie fordert sofortige Maßnahmen, darunter eine deutliche Stärkung des städtischen Fahrradbeauftragten.

polit wgWeitere Kernforderungen der Polit-WG sind der Verzicht auf weitere Privatisierungen von öffentlichen Räumen und Gebäuden, mehr sozialer Wohnungsbau, eine atomstromfreie Stromversorgung durch die Stadtwerke, die Reduzierung der Videoüberwachung öffentlicher Räume sowie eine autofreie Max- und Karlstraße. Zudem soll nach Vorstellung der Polit-WG die ganze Innenstadt ein „Römisches Freiluftmuseum“ mit Repliken der wichtigsten Römerfunde werden – zusätzlich zu einem sanierten und erweiterten römischen Museum auf dem Gelände der Berufsschule neben der Dominikanerkirche. Zur Belebung des neuen Königsplatzes fordert die Polit-WG dort ein Skate-Paradies.