#JeSuisCharlie | Solidaritätskundgebung am Augsburger Königsplatz

Gestern Abend folgten rund 200 Personen unterschiedlichster Religionen und nationaler Herkunft einem Aufruf der Deutsch-Französischen-Vereinigung „association des amilles francophones“ (AFF)  an den Königsplatz. Gemeinsam wollte man ein Zeichen gegen den Terror setzen und Solidarität mit den Opfern und Angehörigen des Attentats auf die Pariser Satirezeitung „Charlie Hebdo“ bekunden.

Zahlreiche Menschen versammelten sich zum gemeinsamen Gedenken an die Opfer des Anschlags auf Charlie Hebdo. Unter Ihnen auch die SPD-Abgeordneten Dr. Linus Förster, Angela Steinecker, Margarete Heinrich sowie Augsburgs 2. Bürgermeisterin Eva Weber (CSU).
Zahlreiche Menschen versammelten sich zum gemeinsamen Gedenken an die Opfer des Anschlags auf Charlie Hebdo. Unter Ihnen auch die SPD-Abgeordneten Dr. Linus Förster, Angela Steinecker, Margarete Heinrich sowie Augsburgs 2. Bürgermeisterin Eva Weber (CSU).

Die Kundgebung auf dem zentralen Augsburger Platz stand unter der Überschrift #JeSuisCharlie, dem Hashtag unter dem seit dem Anschlag Menschen auf der ganzen Welt twittern und ihre Solidarität mit der Redaktion von „Charlie Hebdo“ und den Opfern bekunden. Die Vorsitzende der AFF Corinne Lemmer zeigte sich wie wohl die anderen in der Fuggerstadt lebenden Franzosen  erschrocken und erschüttert über das Attentat, bei dem am Mittwoch 12 Menschen erschossen wurden. „Es war nicht nur ein Anschlag auf die Pressefreiheit und die Demokratie, sondern auch ein Versuch, politische Aufklärung durch Karikatur, Satire und Presse zu verhindern.“, so Lemmer auf der Kundgebung.

Auch der Dekan der Moritzkirche Helmut Haug zeigte sich tief getroffen. „Paris ist meine zweite Heimat. Ich kenne dort jedes Viertel.“, erklärte der Geistliche gegenüber dem Bayerischen Rundfunk.

Neben der AFF hatte unter anderem auch die Augsburger SPD zu dieser Kundgebung aufgerufen. Doch nicht nur Sozialdemokraten wie der Landtagsabgeordnete Linus Förster oder die Fraktionsvorsitzende Margarete Heinrich, sondern auch zahlreiche weitere Politiker anderer Parteien sind dem Aufruf gefolgt. Unter anderem waren Augsburgs Zweite Bürgermeisterin Eva Weber (CSU) und Anna Tabak von der neuen Gruppierung WSA eine der ersten am Veranstaltungsort.

Während weltweit, wie hier in Augsburg große Solidarität gezeigt wird, sind zwei der drei mutmaßlichen Täter, Chérif und Said Kouachi weiter auf der Flucht quer durch Frankreich. „Charlie Hebdo“ soll trotz des Anschlags in der kommenden Woche erscheinen. Französische Medien kündigten ihre Unterstützung an.

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