Königsbrunn | Ab Frühsommer 2015 wird die „Schlacht auf dem Lechfeld“ eindrucksvoll präsentiert

Im Foyer des Königsbrunner Rathauses ist jetzt der „Überfall auf den Tross von König Otto“ zu besichtigen. Die von Dioramenbauer Martin Sauter in 14 Arbeitswochen erstellte Szenerie mit 2.600 Zinnfiguren ist das dritte von drei Schlachtendioramen, die ab Frühsommer 2015 im neuen Infozentrum in der Nachbarschaft des Königsbrunner Mercateums zu sehen sein werden.

Vor dem jüngsten Zinnfigurendiorama im Königsbrunner Rathaus (von rechts): Königsbrunns 1. Bürgermeister Franz Feigl, Dr. Klaus Metzger, Landrat des Landkreises Aichach-Friedberg, Tourismusdirektor Götz Beck von der Regio Augsburg Tourismus GmbH sowie Sabine Grünwald, die stellvertretende Landrätin des Landkreises Augsburg. | Foto: Martin Kluger
Vor dem jüngsten Zinnfigurendiorama im Königsbrunner Rathaus (von rechts): Königsbrunns 1. Bürgermeister Franz Feigl, Dr. Klaus Metzger, Landrat des Landkreises Aichach-Friedberg, Tourismusdirektor Götz Beck von der Regio Augsburg Tourismus GmbH sowie Sabine Grünwald, die stellvertretende Landrätin des Landkreises Augsburg. | Foto: Martin Kluger

Im Rathaus der Stadt Königsbrunn erinnerte bereits bisher das 27 Quadratmeter große, mit 7.500 Zinnfiguren ausgestattete Diorama „Überfall auf das Lager der Ungarn“ an die „Schlacht auf dem Lechfeld“ im Jahr 955. Das ebenfalls schon fertiggestellte Diorama „Angriff auf Augsburg“ fällt so groß aus, dass es bis zur Eröffnung des Königsbrunner Infozentrums eingelagert bleibt.

Zur Präsentation des dritten und letzten Zinnfigurendioramas begrüßte der Hausherr, Königsbrunns 1. Bürgermeister Fanz Feigl. Nach ihm sprachen Sabine Grünwald, stellvertretende Landrätin des Landkreises Augsburg, Dr. Klaus Metzger, Landrat des Landkreises Aichach-Friedberg sowie Vorsitzender des Wittelsbacher Land e.V., Dr. Hartmut Last von der Bürgerstiftung Augsburger Land sowie Tourismusdirektor Götz Beck von der der Regio Augsburg Tourismus GmbH. Beck hob hervor, dass die Dioramen sowie die moderne Museumstechnik und -didaktik des Infozentrums im Rahmen eines EU-Projekts mit 180.000 Euro gefördert wurden, noch einmal 140.000 Euro kamen mit Unterstützung der Kreissparkasse Augsburg, der Bürgerstiftung Augsburger Land sowie weiterer Partnern und Sponsoren zusammen. Die Gestaltung der Zinnfiguren durch Martin Sauter erfolgte ehrenamtlich. Diskussionen aus der Vergangenheit, wo denn nun die „Schlacht auf dem Lechfeld“ ganz genau stattgefunden hätte, relativierte Landrat Dr. Klaus Metzger lapidar: Die für die Geschichte Deutschlands so bedeutende Schlacht habe auf jeden Fall „in der Region“ stattgefunden.

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Augsburg Stadt

„Verdammt lang her….“ | Wolfgang Niedecken auf Blitzbesuch in der Kresslesmühle

8. Dezember 2016 Presse Augsburg

„Verdammt lang her….“…seit die Kölner Band „BAP“ ein Konzert in der Kresslesmühle gab. Genau vor 35 Jahren traten Wolfgang Niedecken und seine Musiker, damals noch ziemlich unbekannt, 1981 in der Augsburger Kresslesmühle auf. Ein Konzert, ganz zu Anfang in der Karriere, das er bis heute nicht vergessen hat. Jetzt gaben BAP ein großes Konzert in der Stadthalle Gersthofen. Für Wolfgang Niedecken war es die Gelegenheit, sich auf die Reise in die eigene musikalische Vergangenheit ins benachbarte Augsburg zu machen.