Staatsministerium fördert Ausbau der Palliativversorgung in Schwaben

Die Versorgung schwerstkranker Menschen wird in Bayern weiter ausgebaut. Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml fördert jetzt den Aufbau zweier neuer Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV). Es handelt sich um „PALLI VITA“ im oberpfälzischen Amberg und den „Palliativdienst Mittelschwaben“ in Weißenhorn.

Symbolbild | TusitaStudio / Pixabay

Die Ministerin betonte am Sonntag: „Mein Ziel ist, allen Menschen in Bayern Zugang zu einer wohnortnahen Palliativversorgung zu ermöglichen. Damit setzen wir ein klares Zeichen für ein Leben in Würde bis zuletzt. Palliativmedizin ist gelebte Menschlichkeit. Sie bietet den Betroffenen und ihren Angehörigen eine fürsorgliche Begleitung auf deren schweren Weg.“

Huml fügte hinzu: „Unsere Botschaft ist: Wir lassen Schwerstkranke am Ende ihres Lebens nicht allein. Ich bin überzeugt, dass wir so dem Wunsch mancher Menschen nach aktiver Sterbehilfe überzeugend begegnen können. Ziel der Palliativmedizin ist es, Schmerzen und andere Symptome zu lindern und damit die Lebensqualität des Patienten soweit möglich zu erhalten.“

Mit den beiden neuen SAPV-Teams in Schwaben und in der Oberpfalz, deren Aufbau mit jeweils 15.000 Euro gefördert wird, gibt es in Bayern insgesamt 41 Teams für die Versorgung von Erwachsenen sowie fünf Teams für Kinder und Jugendliche. Für die Anschubfinanzierung von SAPV-Teams stellte der Freistaat in diesem Jahr wieder insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung.

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