Was für ein Wahnsinnsspiel! | Augsburger Panther schlagen auch den EHC München

Es war wieder einmal Derbyzeit im Curt-Frenzel-Stadion. Die Augsburger Panther hatten den amtierenden Meister und Tabellenführer EHC München zu Gast. Nach einem Wahnsinnspiel sicherte sich der AEV die nächsten Punkte.

Derbysieg. Der AEV besiegt die Roten Bullen aus München mit 6:5 nach Verlängerung. Foto: Andreas Klein

Nach zuletzt drei Siegen in Folge hatten es die Augsburger Panther am heutigen Nachmittag mit der aktuell schwerstmöglichen Aufgabe zu tun. Der amtierende Meister und Tabellenführer EHC München war zu Gast im Curt-Frenzel-Stadion. Der AEV versteckte sich vor dieser gewaltigen Aufgabe keineswegs. Die bisherige Saison hat reichlich Selbstbewusstsein verliehen. So entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Der Favorit hatte seine besten Möglichkeiten im Powerplay. Zweieinhalb Minuten vor der ersten Pause fiel so auch das erste Tor des Spiels. Jaffray hatte einen Seidenberg-Schuss unhaltbar abgefälscht. Doch die Antwort der Panther ließ nur 19 Sekunden auf sich warten. Ein Befreiungsversuch des EHC landete direkt bei Tölzer, der Leggio mit einem Beinschuss überwinden konnte. Einen Wimpernschlag später befanden sich die Fuggerstädter erstmals in Überzahl. Als Smaby einen Spieler des AEV regelwidrig gestoppt hatte, kam Macek frei vor Boutin zum Abschluss und die Blau-weißen waren wieder vorne.

Nach dem ersten Seitenwechsel taten sich die Schwaben etwas schwerer ins Spiel zu kommen, München war nun streckenweise stärker. Als die Gäste das zweite Mal in Unterzahl agieren musste, zeigte der AEV, wer das beste Powerplay-Team der Liga ist. Shugg kam an die Scheibe und fand zwischen dem Kopf des Torhüters und dem Pfosten die letzten freien Zentimeter. Nach dem Ausgleich war die Mannschaft von Trainer Mike Stewart wieder gut im Spiel. Augenblicke nach dem 2:2 durfte sie erneut jubeln. Trupp knöpfte Joslin die Scheibe ab und bediente mit Gabe Guentzel den besten Spieler des Tages. Alleine fuhr dieser auf Leggio zu und ließ dem Torhüter der Landeshauptstädter keine Abwehrchance. Erstmals hatten sich die Panther die Führung erobert.Knapp 60 Sekunden vor dem letzten Wechsel hätte Shugg mit einem schönen Rückhandschuss diese sogar weiter ausbauen können. Sein Versuch landete aber an Leggios Schulter und prallte von dort an die Querlatte.

Die Topthemen des Tages – jetzt kostenfrei per E-Mail!

Neue überregionale Meldungen

Neue Lokalnachrichten