Das war Spannung pur – Deutschlands Kanuslalom-Elite kämpft um die Startplätze

Fast die gesamte deutsche Kanu-Elite hatte für das Wochenende im sächsischen Markkleeberg gemeldet. So waren Europameisterin Ricarda Funk, der Olympiasieger von 2008, Alexander Grimm, die Olympia-Medaillen-Gewinner Hannes Aigner und Sideris Tasiadis sowie der Gesamt-Weltcupsieger von 2013, Sebastian Schubert, am Start. Nur 2005-Weltmeister Fabian Dörfler und Florian Breuer, der bei der parallel stattfindenden Junioren-WM startete, fehlten. Fabian Dörfler wird dieses Jahr eine Pause einlegen (beruflich bzw. Studium bedingt), aber nächstes Jahr wieder angreifen.

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Sideris Tasiadis belegt nach dem ersten Wochenende im Canadier Einer den 1. Platz.

Der Deutsche Kanu-Verband ermittelt an zwei Wochenenden in insgesamt vier Wettkämpfen mit Halbfinale und Finale die besten nationalen Sportler, um diese an Kontinental- und Welttitelkämpfen an den Start zu bringen. Die drei besten der vier Läufe, die in Markkleeberg und Anfang Mai in Augsburg ausgetragen werden, gehen dabei in die Wertung ein. In diesem Jahr geht es um die heiß begehrten Plätze für die Teilnahme an der Kanu-Slalom-WM auf der Olympiastrecke von London, den fünf Weltcups sowie der EM in Markkleeberg. Das Wetter hatte es gut gemeint mit den Kanuten in Markkleeberg, der erste Tag wurde mit Spannung erwartet und die einhellige Meinung der Sportler für den ausgehängten  Kurs am Samstag mit Rennen 1  „schwer und knifflig ausgehängt“. Bei vielen ging die „sogenannte Düse“, obwohl sie es nicht mussten, aber man merkte einigen Augsburger Kanuten an, dass der Einstiegstag, Rennen 1 / 4 nicht ihr Idealtag war. Es setzten sich aber die erfahrensten wieder durch.

Im Canadier Einer siegte (zuerst) Sideris Tasiadis vor Nico Bette und dem zweiten Augsburger Frederick Pfeiffer. Dann stellte sich ein Torfehler heraus, der nicht übermittelt worden war und Sideris Tasiadis  befand sich auf Rang zwei.

Bei den Kajak Einer Herren verlor Alexander Grimm an den Toren 18-20 Zeit und handelte sich zudem 2 Strafsekunden ein, dies warf ihn auf den vierten Platz. Es siegte Hannes Aigner vor Sebastian Schubert und Tim Maxeiner. Der Schwabenkanute Florian Franzl belegte unter den Top 10 der Kajak Herren den neunten Platz.

In den Finallauf durften nur eine bestimmte Anzahl an Sportlern, bei den Canadier Einer Herren waren dies die acht besten aus dem Halbfinale, bei den Kajak Einer Herren die 10 besten aus dem Halbfinale, bei den Kajak Einer Damen die acht besten und bei den Canadier Zweier Herren nur die sechs besten aus dem Halbfinale. Durch das Ausscheiden von Holzapfel – Holzapfel war kein Augsburger Boot im Finallauf. Es siegte das Team Behling-Becker von MSV Bunau-Schkopau vor den beiden Leipziger Booten Schröder-Bettge und Anton-Benzien.

Eine neue Strecke wurde am Samstagnachmittag ausgehängt und die Meinung der Sportler „flüssig zu fahren, so wie sie ausgehängt ist“ und dies bestätigte sich dann auch.

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