0:2 | FC Augsburg verliert nach schwacher erster Halbzeit bei Hertha BSC

Nach einer ganz schwachen ersten Halbzeit musste der FC Augsburg bei Hertha BSC einem Rückstand hinterherlaufen. Trotz einer klaren Leistungssteigerung nach der Pause reichte es nicht. Am Ende musste man sich den Berlinern mit 0:2 geschlagen geben.

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Andreas Luthe hielt den FCA in der ersten Halbzeit im Spiel | Foto: Dominik Mesch

 

Das heutige Auswärtsspiel bei Hertha BSC war für den FC Augsburg das dritte Spiel innerhalb von sechs Tagen. Trainer Heiko Herrlich versuchte durch eine Vielzahl an Wechseln eine möglichst frische Startelf aufzubieten. Er veränderte sein Team dafür gleich auf sechs Positionen. Neben Torhüter Luthe waren nur noch Uduokhai, Khedira, Löwen und Vargas von den Mittwochsstartern auf dem Feld.

In einer verhaltenen Auftaktphase hatten die Gastgeber zwar erwartungsgemäß mehr Spielanteile, doch die neuformierten Augsburger machte es defensiv gut. Teilweise standen neun FCAler tief in der eigenen Hälfte, das in den letzten Partien sehr ordentliche Berliner Spiel kam so nicht zur Entfaltung. So dauerte es bis zum ersten wirklich aussichtsreichen Angriff der Hertha, der dann aber gleich das 1:0 brachte. Einen Distanzschuss von Pekarik hatte Luthe mit gut, aber nur kurz abwehren können. Den Abpraller schnappte sich Dilrosu und ließ Gegenspieler Uduokhai sehenswert aussteigen, der Rest war aus kurzer Distanz nur noch Formsache (23.).

Ganz schwache erste Halbzeit vom FCA

Berlin gewann durch den Treffer deutlich an Sicherheit. Der FCA fand aber auch heute kein Mittel um Hertha unter Druck zu setzen. Nach vorne ging fast nichts, in der Defensive strahlte man nicht immer die nötige Sicherheit aus. Einmal mehr konnten sich die Augsburger bei Luthe bedanken, der mit einem Klassereflex nach einem Kopfball von Ibisevic das mögliche 2:0 verhinderte. Sieben Minuten vor der Pause wäre die Vorentscheidung bereits drin gewesen. Wie bereits gegen Paderborn zeigten die Fuggerstädter im ersten Durchgang einfach zu wenig.

Nach der Pause deutlich besser im Spiel

Auch Herrlich gefiel der Auftritt seiner Mannschaft ganz und gar nicht. Zur Pause packte er eine klare Ansage und zwei seiner fünf Wechselmöglichkeiten aus. Für Löwen und Cordova kamen mit Richter und Niederlechner frische Kräfte für den Offensivbereich. Maßnahmen die fruchteten. Kaum hatte das Spiel angefangen, meldete sich der FCA erstmals gefährlich vor dem Tor von Jarstein an. Eine Flanke von Sarenren Bazee ließ der Keeper noch abklatschen, den Nachschuss des Flügelstürmers lenkte er dann aber gekonnt über die Latte. Insgesamt gelang es nun das Spiel deutlich ausgeglichener zu gestalten. Nach einer guten Stunde verpasste Niederlechner per Kopf den Ausgleich nur knapp. Die Gäste waren nun deutlich besser im Spiel, Hertha BSC strahlte nur noch selten Gefahr aus. Der Druck der Augsburger wurde mit zunehmender Spielzeit spürbar stärker, meist hielt dieser aber nur bis zur Strafraumgrenze. Und doch fehlten dem FC Augsburg am Ende nur wenige Zentimeter zum Ausgleich. Der Versuch des eben eingewechselten Teigl verpasste das Ziel nur knapp, ehe Richters Hammer aus 20 Metern an die Latte knallte. Wie man es besser macht zeigte Piatek als er einen Konter in der Nachspielzeit eiskalt verwandelte.

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Am Ende fehlte die Effektivität

Am Ende hätte Augsburg aufgrund der zweiten Halbzeit einen Punkt verdient gehabt, fährt aber mit leeren Händen zurück ins Schwabenland. Nach einer schwachen ersten Halbzeit und fehlende Effektivität in Durchgang 2 konnte der Vorsprung auf die Abstiegsränge nicht komfortabler ausgestaltet werden. Es muss weiter gezittert werden.

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Hertha BSC: Jarstein – Pekarik , Boyata , Torunarigha , Mittelstädt – Grujic , Skjelbred (59. Maier), Lukebakio (64.Piatek) , Darida , Dilrosun (90. +1 Klüntner)- Ibisevic (64.Leckie)

FC Augsburg: Luthe – Lichtsteiner (74.Framberger), Suchy , Uduokhai , Iago – Khedira (62.Baier) , Gruezo , Sarenren Bazee (81.Teigl) , Löwen (46.Richter) , Vargas – Cordova (46.Niederlechner)

Tore: 1:0 Dilrosun (23.), 2:0 Piatek (90.+3)

Gelbe Karten: Grujic,Piatek | Khedira, Uduokhai, Baier

Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)

Zuschauer: es waren keine Zuschauer zugelassen, „Geisterspiel“