1. Bundesliga: Hoffenheim unterliegt Freiburg spektakulär

Am 32. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat die TSG 1899 Hoffenheim vor heimischer Kulisse gegen den SC Freiburg mit 3:4 verloren. Die Breisgauer wirkten in einer von Beginn an schwungvollen Partie etwas griffiger und belohnten sich in der 23. Minute: Die TSG bekam die Situation im Zentrum nicht geklärt, Höler steckte für Sallai durch und der schlenzte von links im Strafraum fein ins lange Eck. Doch Hoffenheims Antwort folgte prompt: in der 32. Minute bekam Raum auf links zu viel Platz und Kramaric verwertete seine Flanke am kurzen Pfosten eiskalt.

1 Bundesliga Hoffenheim Unterliegt Freiburg SpektakulaerOliver Baumann (TSG 1899 Hoffenheim), über dts Nachrichtenagentur

Baumgartner hätte in Minute 39 sogar nachlegen können, zielte rechts am Strafraum aber knapp am Winkel vorbei. Das Unentschieden zur Halbzeit ging voll in Ordnung. Auch im zweiten Durchgang spielten beide Mannschaften munter nach vorne.

Stiller drehte das Ergebnis in der 49. Minute zugunsten der Hoeneß-Elf, als er sich links im Strafraum um die eigene Achse drehte und ins rechte Eck einschoss. Doch die Führung hatte nicht lange Bestand: in der 50. Minute bediente Grifo technisch stark Günter und der Kapitän versenkte das Rund aus 17 Metern leicht abgefälscht rechts im Kasten. Höler hätte in der 62. Minute die Partie erneut drehen müssen, aus fünf Metern brachte er die Kugel in leichter Bedrängnis aber nicht aufs Tor. In der 70. Minute machte er es besser: nach Günters Freistoß nickte der Stürmer aus kurzer Distanz ein.

Der eingewechselte Jeong erhöhte in Minute 73 sogar für die Streich-Elf, bekam nach Schlotterbecks langem Ball zu viel Raum und musste nur noch links einschießen. Die Kraichgauer ließen sich aber nicht hängen und verkürzten in der 84. Minute durch Rudy, dessen Abschluss Flekken nach Raums Flanke über die Linie passieren lassen musste. Die TSG rannte weiter an, doch es wollte kein Treffer mehr gelingen. Damit klettert Freiburg in der Tabelle vorerst auf Rang vier, Hoffenheim bleibt auf Platz acht stehen.