In Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck ereignete sich am Nachmittag des 20. Dezember ein Vorfall, bei dem ein 11-jähriger Junge schwere Verbrennungen im Halsbereich erlitt. Ein Mitschüler löste die Verletzungen aus, indem er einen Feuerwerkskörper entzündete, der dann im Jackenkragen des Jungen landete. Der Vorfall wird derzeit untersucht, um festzustellen, ob der Feuerwerkskörper absichtlich oder versehentlich dort gelandet ist. Der 11-Jährige musste sich schnell seiner Oberbekleidung entledigen, um den brennenden Gegenstand loszuwerden, und wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus eingeliefert, wo Verbrennungen zweiten Grades im Schulter- und Halsbereich festgestellt wurden.
Der 14-jährige Verursacher des Vorfalls entfernte sich zunächst vom Geschehen, stellte sich jedoch später zusammen mit einem Erziehungsberechtigten der Polizei. Die Bundespolizei warnt eindringlich vor den erheblichen Risiken, die der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern mit sich bringen kann, da diese zu schweren und lebensgefährlichen Verletzungen führen können. Die Münchener Bundespolizeiinspektion ist für die Sicherheitsmaßnahmen und Strafverfolgung auf den Bahnanlagen der Deutschen Bahn sowie im größten deutschen S-Bahnnetz verantwortlich. Ihr Zuständigkeitsbereich umfasst München und mehrere benachbarte Landkreise. Die Hauptwache befindet sich in der Denisstraße, in der Nähe des Hauptbahnhofs, mit weiteren Standorten am Ostbahnhof, in Pasing und in Freising. Die Bundespolizei ist jederzeit für Anfragen erreichbar, und weitere Informationen sind auf ihrer Webseite erhältlich.

