1:2 | Augsburger Panther verlieren nach Eishockeymarathon in München

Ein großer Kampfgeist, sowie ein überragender Torhüter Olivier Roy brachten die Augsburger Panther im Spiel 1 der Playoff-Halbfinalserie beim Meister EHC München in die Verlängerung. Erst nach 101 Minuten stand der Sieger fest. Das bessere Ende hatte der Meister aus der Landeshauptstadt.

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„Endstation Roy“. Der AEV-Schlussmann trieb München zur Verzweiflung | Foto: Thomas Hiermayer

München gegen Augsburg. Vorrundenzweiter gegen Vorrundendritter. Playoff-Halbfinale um die bayerische Vorherrschaft. Eishockeyherz was willst du mehr? Dies dachten sich auch die etwa 1500 Schlachtenbummler die das Team in die Landeshauptstadt begleitet hatten. AEV-Coach Stewart nahm für diese Aufgabe eine Änderung vor. Für Verteidiger Valentine brachte er den erst vor kurzem verpflichteten Angreifer James Arniel.

Die Panther begegneten mit diesem leicht veränderten Team dem amtierenden Meister im Auftaktdrittel absolut auf Augenhöhe. Nach etwa vier Minuten durften sie sich erstmals mit einem Mann mehr versuchen. Noch lief die Scheibe nicht ganz flüssig durch die eigenen Reihen. Gefährlicher wurde es weniger später auf der andren Seite. Kaum war der Münchens Parkes von der Strafbank zurückgekehrt, konnte Haase den Versuch des früheren Augsburgers Shugg nur durch ein Foulspiel verhindern. Ein Treffer wollte bis zur ersten Pause keiner mehr fallen. Die Unterbrechung kam allerdings auch deutlich früher als normal.

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Foto: Thomas Hiermayer

Die Schiedsrichter mussten 6:03 Minuten vor Ende des Abschnitts beide Teams für eine längere Unterbrechung in die Kabine schicken. Ein größeres Eisloch hinter dem Augsburger Tor hatte wohl eine zu große Gefahr dargestellt. Die Restzeit musste nachgespielt werden. Aus den Katakomben zurück setzten sich die Gastgeber gleich im Augsburger Drittel fest und kamen durch einen Rückhandschuss von Voakes zu einem gefährlichen Versuch. Als wenig später Detsch für zwei Minuten auf die Strafbank musste, brannte es mehrfach lichterloh rund um das Tor von Olivier Roy. Doch auch diese Situation überstand der AEV schadlos.