13 Verletzte bei Massenkarambolage auf der A8 zwischen Günzburg und Burgau

Freitag kurz vor 08.30 Uhr ging über Notruf die Mitteilung ein, dass es auf der Autobahn A8 zwischen den Anschlussstellen Günzburg und Burgau zu einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gekommen ist.

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Symbolbild

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte ein weiträumiges Trümmerfeld über die gesamte Fahrbahnbreite und auf einer Länge von ca. 200 Metern sowie mehrere beschädigte Fahrzeuge und zahlreiche umherstehende Personen festgestellt werden.

Wie sich im Laufe der Unfallaufnahme herausstellte wurde ein 67-jähriger Pkw-Lenker, als er die Steigung bei Großanhausen hochfuhr, durch die tiefstehende Sonne geblendet und verlangsamte seine Fahrt. Dies übersah der nachfolgende Pkw und fuhr auf. Ein dahinterfahrender Sattelzug wich nach links aus und drängte hierbei einen nachfolgenden Audi Avant, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war, in die Betongleitwand. Der Audi wurde von dort abgewiesen, schleuderte unkontrolliert über die Fahrstreifen und prallte gegen einen stehenden Kleintransporter. Dessen Fahrer hatte gerade noch rechtzeitig vor der Unfallstelle anhalten können und stieg mit seinem Beifahrer aus um den Verunfallten zu Hilfe zu eilen. Nur durch einen beherzten Sprung zur Seite konnten sich die beiden Männer aus dem Gefahrenbereich retten und so verhindern, dass sie von dem schleudernden Audi erfasst wurden.

Zwischen zwei unmittelbar nachfolgenden Fahrzeugen kam es zu einem weiteren Auffahrunfall.

Insgesamt waren an diesen beiden Unfällen sieben Fahrzeuge beteiligt und es wurden 13 Personen leicht verletzt. Sieben der Verletzten wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Der entstandene Schaden wird derzeit auf 250.000 Euro geschätzt.

Weitere Auffahrunfälle im Rückstau

Im Nachgang kam es im Rückstau zu vier weiteren Auffahrunfällen bei welchen insgesamt sieben Pkw und zwei Lkw beteiligt waren. Personen wurden nicht verletzt. Der hierbei entstandene Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Verkehrsbehinderungen

Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Aufräum- und Reinigungsarbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung München zwischen den Anschlussstellen Günzburg und Burgau bis etwa 11.30 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr über die Behelfsausfahrt Unterknöringen ausgeleitet. Es kam zu einem Rückstau von sieben Kilometern.

Die Streifen der Autobahnpolizei Günzburg wurden bei den Unfallaufnahmen von der Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm sowie von der Polizeiinspektion Günzburg unterstützt. Neben den Polizeikräften waren zahlreiche Kräfte der Feuerwehr Günzburg sowie vom Rettungsdienst und des Autobahnbetreibers im Einsatz.

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