Ein 17-jähriger deutscher Austauschschüler ist in der südenglischen Stadt Canterbury das Opfer einer brutalen Attacke geworden. Er hatte bei dem Angriff einer Gruppe Jugendlicher schwere Kopfverletzungen erlitten und liegt nun im Koma.

Am Donnerstag wurde ein deutscher Austauschschüler in der südenglischen Stadt Canterbury das Opfer eines brutalen Angriffs. Jugendliche hatten den 17-Jährigen angegriffen und schwer verletzt. Nach aktuellen Informationen könnte ein rassistisches Motiv vorgelegen haben. Die Familie des Schülers stammte wohl aus dem Libanon.

Wie die Polizei bestätigte hatte es seitdem insgesamt sieben Festnahmen gegeben. Dabei soll es sich um 16-Jährigen, zwei 15-Jährige und eine 16-jährige Jugendliche aus Canterbury sowie einen 17-Jährigen aus dem Nachbarort Margate handeln. Ein 44-jähriger Mann soll ebenfalls an dem Angriff beteiligt gewesen sein. Auch er wurde festgenommen, wie die fünf jungen Leute aber inzwischen wieder auf Kaution freigelassen.

Ein weiterer 17-jähriger aus Canterbury wurde Samstagabend festgenommen und blieb zunächst in Gewahrsam.

Der schwerverletzte Schüler aus Deutschland liegt aktuell noch im Koma. Er hatte mit Kopfverletzungen per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden müssen. dort wurde er einer Notoperation unterzogen.