Vorfall im Nürnberger Hauptbahnhof
Am späten Dienstagabend, dem 11. März, ereignete sich im Nürnberger Hauptbahnhof ein Zwischenfall, bei dem eine 18-jährige Frau ein Messer aus der Hosentasche zog. Die Frau und ihr Begleiter gerieten gegen 23 Uhr in einen lautstarken Streit, woraufhin Mitarbeiter der DB-Sicherheit auf das Paar aufmerksam wurden und das Gespräch suchten.
Gefährliche Situation durch Messer
Während des Gesprächs zog die Frau plötzlich ein Springmesser aus ihrer Hosentasche und öffnete es. Die Sicherheitsmitarbeiter der Bahn drohten daraufhin mit dem Einsatz von Pfefferspray, woraufhin die junge Frau das Messer auf den Boden legte. Kurz danach wurde die Bundespolizei hinzugezogen, die das Messer sicherstellte.
Durchsuchung und Sicherstellung weiterer Waffen
Bei der anschließenden Durchsuchung der beiden Personen, die keine Ausweise vorlegen konnten, fanden die Beamten bei dem 26-jährigen Begleiter der Frau weitere Waffen. In seiner Jackentasche und seinem Rucksack entdeckten sie zwei Einhandmesser und eine Machete.
Ermittlung und Konsequenzen
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle konnten die beiden polnischen Staatsbürger ihren Weg fortsetzen, jedoch ohne die sichergestellten Waffen. Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg hat Ermittlungsverfahren gegen beide Personen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Zudem muss sich die 18-jährige Frau wegen Bedrohung verantworten.


