Das Ende des Jahres 2018 war für den FC Augsburg durchaus passend. Im Spiel gegen den Vfl Wolfsburg kam die Mannschaft erst ordentlich in die Partie, bevor man das Heft des Handelns aus der Hand gab. 

In der Abwehr agierte man mehrmals schlampig und ging verdient mit einem 0:2 Rückstand in die Pause. Die Wolfsburger konnten dabei längst nicht alle ihre Chancen in Tore verwandeln. Energiegeladen kam die Mannschaft aus der Pause und konnte die Wolfsburger überraschen und sogar recht zügig zum 2:2 ausgleichen. Danach nahm der Einsatz wieder ab und man beschränkte sich darauf dieses 2:2 zu halten. Zwar zeigte man im Ansatz wieder ansehnlichen Fußball und auch ich machte mir Hoffnungen aufs 3:2. Diese wurden abrupt enttäuscht, als die Wolfsburger einen Konter mustergültig ausspielten und dem FCA selbst kurz vor Schluss das 2:3 und eine letzte Niederlage in 2018 einschenkten. Enttäuscht machten sich die Augsburger Fans bei ungemütlichem Wetter wieder auf den Heimweg.

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Schon in der Rückrunde stimmten die Ergebnisse nicht

Die Enttäuschung war für die Augsburger Fans leider nichts neues und so sitzt der Stachel nicht besonders tief. Als ich mir vor einigen Tagen überlegte, was man vom FC Augsburg momentan halten soll, kamen mir direkt viele Träume und Erwartungen in den Sinn. Sowohl auf als auch neben dem Platz gab es sowohl einiges positives, was immer wieder für hohe Erwartungen sorgte, aber auch direkt die Enttäuschungen im Anschluss. Kurz nach dem Jahresabschluss will ich kurz in Erinnerung rufen, dass die Rückrunde der letzten Saison schon das Potential für „viel mehr“ gehabt hätte. Damals fing es an, dass die Ergebnisse ausblieben. Spät rutschte man doch noch Richtung Tabellenkeller. Zwar konnte man dann souverän den Klassenerhalt sichern, aber vor der Rückrunde ging der Blick schon eher nach oben. Auf Grund der Hinrunde redete man sich lange ein, auf einem guten Weg zu sein, aber sportlich war 2018 insgesamt enttäuschend. Liegt der Ursprung unserer jetzigen Probleme vielleicht schon länger zurück?