Am Dienstagmorgen, den 16. Dezember, ereignete sich im Bahnhof Bamberg ein Vorfall, der zu einer vorläufigen Festnahme führte. Gegen 08:45 Uhr gerieten zwei Männer in eine verbale Auseinandersetzung, in deren Verlauf ein 21-jähriger Sudanese einen 19-jährigen Deutschen erheblich bedrohte. Der verängstigte Geschädigte wandte sich an das Personal der Bahn, um Hilfe zu erhalten.
Ein schnelles Eingreifen der Bundespolizei
Nachdem die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei eintrafen, fanden sie nur noch den Geschädigten vor, da der Tatverdächtige bereits den Tatort verlassen hatte. Während der Anzeigenaufnahme kehrte der Verdächtige jedoch zurück und wurde von den Beamten vorläufig festgenommen. Trotz eines bestehenden Hausverbots für den Tatverdächtigen im Bahnhof Bamberg hatte er sich dorthin begeben. Bei einer Durchsuchung entdeckten die Polizisten ein Klappmesser in seinem Besitz.
Rechtliche Konsequenzen stehen bevor
Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung und des Hausfriedensbruchs. Zudem wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.



