Vorfall im ICE von Nürnberg nach München
Am Donnerstagabend, dem 24. April, ereignete sich eine unangenehme Situation im ICE 1601 auf der Strecke von Nürnberg nach München. Eine 28-jährige Deutsche betrat in Nürnberg den Zug und bat einen 26-jährigen Rumänen, der auf ihrem reservierten Sitzplatz saß, umzuziehen. Der Mann folgte dieser Aufforderung und setzte sich auf den Platz daneben.
Unangemessenes Verhalten während der Zugfahrt
Im Verlauf der Zugfahrt soll der 26-Jährige mehrfach seinen Hosenschlitz geöffnet und in seiner Hose manipuliert haben. Trotz der Aufforderung der Frau, damit aufzuhören, setzte der Mann sein Verhalten fort. Die Frau informierte daraufhin die Zugbegleiterin über das ungebührliche Verhalten des Mannes.
Maßnahmen der Bundespolizei
Bei der anschließenden Fahrscheinkontrolle stellte sich heraus, dass der Mann ohne Ticket reiste. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei traf bei Ankunft des Zuges am Münchner Hauptbahnhof zunächst nicht auf den Verdächtigen. Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen wurde der Mann jedoch kurze Zeit später im Hauptbahnhof erkannt und von der Polizei festgenommen. Gegen den 26-Jährigen, der bereits mit Gewalt- und Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten ist, ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts exhibitionistischer Handlungen.
Das beigefügte Symbolbild darf zu redaktionellen Zwecken mit der Angabe “Bundespolizei” im Zusammenhang mit dieser Mitteilung verwendet werden.

