Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte in München-Perlach
Am Sonntag, den 23. März 2025, um etwa 13:30 Uhr, wurde die Polizei München über den Notruf 110 alarmiert. Ein 29-jähriger Mann aus München hatte sich mit einem Messer selbst verletzt. Mehrere Streifenwagen wurden sofort zur angegebenen Adresse geschickt.
Als die Polizei vor Ort eintraf, fand sie den Mann vor dem Gebäude. Er hielt ein Messer in der Hand, warf es jedoch nach Aufforderung der Beamten beiseite und wurde festgenommen. Während der Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand und griff die Beamten tätlich an, wobei diese leicht verletzt wurden. Seine Selbstverletzungen waren nur leicht.
Da der Mann psychisch auffällig wirkte, brachten die Beamten ihn in eine Klinik mit psychiatrischer Betreuung. Auf dem Weg dorthin beleidigte er die begleitenden Polizisten mehrfach. Die Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung werden vom Kommissariat 26 durchgeführt.
Gefährliche Körperverletzung in München-Feldmoching
Am Abend des 22. März 2025, gegen 21:00 Uhr, rief eine 36-jährige Frau die Notrufnummer. Sie hatte ihrem Lebensgefährten in ihrer gemeinsamen Wohnung mit einem Messer verletzt. Die Polizei München reagierte sofort und schickte mehrere Streifenwagen zur Einsatzstelle.
Bei Ankunft der Polizei verließ die Tatverdächtige die Wohnung unbewaffnet und wurde vorläufig festgenommen. Der 30-Jährige Lebensgefährte der Frau, ebenfalls aus München, wurde mit Stich- und Schnittverletzungen in der Wohnung angetroffen. Er wurde nicht lebensgefährlich verletzt und erhielt nach dem Angriff ärztliche Behandlung im Krankenhaus.
Ermittlungen ergaben, dass der Vorfall durch einen vorherigen Beziehungsstreit ausgelöst wurde. Die Kriminalpolizei München sammelte umfangreiche Beweise in der Wohnung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die 36-Jährige in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überführt. Ein Ermittlungsrichter erließ am folgenden Tag einen Haftbefehl. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 22.

