Entschärft | Stadtbergen kann nach der Entschärfung einer Fliegerbombe in Ruhe schlafen

Heute Vormittag wurde bei Arbeiten für eine Tiefgarage an einem geplanten Mehrfamilienhaus in Stadtbergen eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Nach einer reibungslosen Evakuierung des Viertels konnte die Entschärfung beginnen.

Am Dienstagvormittag wurde der Polizei durch ein Baggerfahrer gegen 09:00 Uhr der Fund einer Bombe gemeldete. Diese war im Zuge von Erdarbeiten auf einem Grundstück in der Pferseer Straße in Stadtbergen aufgefunden worden. Sofort hinzugezogene Spezialisten bestätigten, dass es sich bei der Bombe um eine 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg handelt.

Die Stadt Stadtbergen hat sich als Sicherheitsbehörde in enger Absprache mit dem verantwortlichen Sprengmeister, der Polizei, sowie der Feuerwehr daraufhin dazu entschlossen, dass die Bombe noch im Laufe des Tages entschärft werden soll. Um jegliche Gefahr für Anwohner während der Entschärfung zu vermeiden wurde ab 15 Uhr eine Evakuierung des Wohnbereichs um den Bombenfundort durchgeführt.

Die Evakuierungsmaßnahmen waren wie geplant gegen 18:00 Uhr abgeschlossen, anschließend begannen die Sprengmeister mit der Entschärfung der Fliegerbombe. Gegen 19:00 Uhr war die Entschärfung abgeschlossen und die Anwohner konnten wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

Feuerwehr und Polizei evakuierten das betroffene Gebiet | Foto: Bruder

Über die Dauer des Einsatzes waren ca. 280 Einsatzkräfte der Polizei, davon 140 aus anderen Verbänden, anwesend, um die notwendigen polizeilichen Maßnahmen durchzuführen. Ca. 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Stadtbergen und Ortsteile, sowie 110 Mitarbeiter der Rettungsdienste waren ebenfalls im Einsatz. Die Notunterkunft in der Sporthalle (Am Sportpark 2) wurde von rund 140 Personen in Anspruch genommen.

Die Haltestellen des ÖPNV in Stadtbergen waren ab 19:30 Uhr wieder vom Königsplatz aus erreichbar, die Straßenbahnlinie 3 verkehrte bis dahin nur noch bis zur Haltestelle Bürgermeister-Bohl-Straße in Augsburg-Pfersee.

Die Zusammenarbeit mit der Stadt, der Feuerwehr und den Rettungs- und Hilfsdiensten war auch in diesem Einsatz hervorragend. Die von den Evakuierungsmaßnahmen betroffenen Anwohner zeigten großes Verständnis und reagierten umsichtig. Sie kehrten nach der Freigabe der Einsatzstelle wieder geordnet und in Ruhe in ihre Wohnungen zurück.