2G, 3Gplus, 3G | So hat die Kontrolle der Impfnachweise zu erfolgen

Seit letztem Wochenende haben die Ordnungsbehörden in Bayern die Einhaltung der Corona-Maßnahmen weiter verschärft. Doch wie sollte der Impfnachweis korrekt geprüft werden, immer wieder scheint diese Frage noch offen.

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Screenshot: .facebook.com/bmg.bund

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt auch in Bayern immer weiter an, immer mehr Menschen müssen in den Krankenhäusern im Freistaat versorgt werden. Die Staatsregierung hat deshalb die Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid19-Pandemie erneut verstärkt. Ab heute gilt beispielsweise auch in Hotels und in der Gastronomie die 2G-Regel, wonach nur noch Geimpfte und Genesene Personen bewirtet und beherbergt werden dürfen. Als Nachweis gilt das Impfzertifikat in den gängigen Apps wie der CovPass-App oder der Impfausweis bzw. Genesenennachweis.

Schon am vergangenen Wochenende hatten die Ordnungsbehörden die Kontrolle zur Einhaltung der Maßnahmen verstärkt. Auch wenn die Betriebe die Kontrollen durchführen, hatte die Überprüfung vielerorts gezeigt, dass sich einige Betriebe die Nachweise nur vorzeigen lassen, anstatt diese auch zu scannen. Das Landratsamt Lindau weist daher stellvertretend für die Kommunen in Bayern alle Betriebe, die eine Überprüfung von Impf- oder Testnachweisen durchführen müssen, eindrücklich darauf hin, dass der jeweilige QR-Code mit der CovPassCheck-App gescannt und das Ergebnis mit einem Lichtbildausweis abgeglichen werden muss.

Wie erfolgt die Kontrolle eines Impfnachweises?

Für Dienstleister, die den Impfstatus überprüfen möchten, gibt es eine Prüf-App („CovPassCheck-App“). Damit kann der Impfstatus ähnlich wie ein Barcode eines Flug- oder
Bahntickets gescannt werden. Bei einer Überprüfung von dem QR-Code werden in der CovPassCheck-App der Status des Zertifikats, Vorname(n), Nachname und das Geburtsdatum angezeigt. Alternativ ist auch ein Nachweis mit dem analogen Impfpass möglich, ebenfalls in Kombination mit einem gültigen Lichtbildausweis.