31-jähriger Augsburger weiter vermisst | Fahrzeug in Schwangau aufgefunden

Seit Dienstag (31.10.2023) wird der 31-jährige Maximilian Weigert aus  Augsburg vermisst. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.  Herr Weigert könnte im Bereich Tegelberg (Füssen) unterwegs sein. Es ist nicht  auszuschließen, dass sich Herr Weigert in einer psychischen Ausnahmesituation  befindet.  Jetzt wurde sein Auto in Schwangau aufgefunden.

31-jähriger Maximilian W. aus Augsburg vermisst – Öffentlichkeitsfahndung

Herr Weigert wird wie folgt beschrieben:  

31 Jahre, ca. 185 cm, 90 kg, schlank, dunkle kurze Haare, vermutlich bekleidet mit  Jeans, einfarbigem Pulli, blauer knielanger Jacke  

Auto in Schwangau aufgefunden

Der PKW der Vermissten konnte am Freitag in Schwangau festgestellt  werden. 

Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Vermisste wohl am Dienstag,  31.10.2023, mit dem PKW nach Schwangau anreiste und mittags mit der  Tegelbergbahn auf den Berg fuhr. Vom Vermissten fehlt jedoch weiterhin jede Spur. 

Bereits am Freitag, den 03.11.23 erfolgten intensive Suchmaßnahmen der Polizei  Füssen, der Bergwacht Füssen und Beamte der Alpinen-Einsatzgruppe im Berggebiet  Tegelberg, Krähe, Hochplatte, Branderschrofen und den Ammergauer Bergen. Aufgrund des starken Schneefalles, schlechter Sicht und Sturm in den Hochlagen  musste die gemeinsame personalintensive Suche am Donnerstagnachmittag aus  Sicherheitsgründen eingestellt werden. 

Am Samstag 04.11.23 konnte der primäre Suchbereich optisch, wie auch mit der  Recco-Boje, trotz widriger Verhältnisse abgeschlossen werden. Der Bereich Pöllatschlucht, Gratweg, Marienbrücke, Branderschrofen, Ahornspitze,  Niederstraußberg, Gabelschrofensattel, Krähe, Fenterl und Hochplatte wurde  abgesucht.

Weitere Suchmaßnahmen durch den Hubschrauber waren aufgrund des Fönsturmes  nicht möglich. Es wurden mehrere Signale empfangen. Diese konnten alle verifiziert  und ausgeschlossen werden. Die Maschine war mehrmals an der Leistungsgrenze.  

Auch kam ein Alpin-Flächensuchhund der Polizei zum Einsatz. Das Technikfahrzeug der Bergwacht hat nach Abschluss ihrer Suchflüge mit der  Drohne sämtliche Bilder ausgewertet. Ebenso wurden mittels hochauflösender  Kamera und Wärmebild abgesucht. Die Betreuung der Angehörigen wurde durch die Betreuungsgruppe der Polizei  übernommen. 

An beiden Tagen waren jeweils über 20 Einsatzkräfte von Polizei und Bergwacht im  Einsatz. Für die kommende Woche sind bei entsprechender Wetterlage weitere  Suchmaßnahmen geplant.