ROSENHEIM. Am späten Donnerstagabend, den 4. Dezember 2025, soll es in einer Rosenheimer Obdachlosenunterkunft zu einem lebensbedrohlichen Angriff gekommen sein. Ein 32-jähriger Mann steht im Verdacht, einen 66-jährigen Mann schwer verletzt zu haben. Einsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Täter fest, und die Kriminalpolizei Rosenheim hat unter Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, die Ermittlungen aufgenommen.
Schwer verletzter Mann in Rosenheim aufgefunden
Gegen 23:40 Uhr alarmierte ein Passant die Polizei, nachdem eine schwer verletzte Person in der Rosenheimer Innenstadt um Hilfe gebeten hatte. Der Angriff soll mit einem gefährlichen Gegenstand erfolgt sein. Das 66-jährige Opfer wurde unverzüglich in eine Klinik gebracht, wo es notoperiert werden musste. Der Gesundheitszustand des Mannes ist laut Ärzteteam weiterhin kritisch.
Fahndung und Festnahme des Tatverdächtigen
Umgehend nach Eingang des Notrufs koordinierte die Polizeiinspektion Rosenheim mit Unterstützung von umliegenden Dienststellen und der Bundespolizei intensive Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen. Unweit der Tatort-Obdachlosenunterkunft nahmen Einsatzkräfte der Zentralen Einsatzdienste Bad Aibling den verdächtigen 32-Jährigen fest. In der Nacht übernahm das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die Ermittlungen.
Untersuchungshaft für den Verdächtigen
Am Freitag, den 5. Dezember 2025, wurde der 32-jährige Verdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Amtsgericht Rosenheim vorgeführt. Der Ermittlungsrichter erließ wegen des Verdachts des versuchten Totschlags einen Untersuchungshaftbefehl. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar und Gegenstand weiterer kriminalpolizeilicher Untersuchungen.


