340 Millionen Euro für Krankenhausprojekte in Bayern – Erweiterung der Vinzenz-Klinik Pfronten vorgezogen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker haben das Jahreskrankenhausbauprogramm 2021 freigegeben.

Holetschek
Minister Holetschek Foto: Manuela Frieß – Pressestelle der Stadt Memmingen

Holetschek betonte am Freitag in München: „Mit dem neuen Krankenhausbauprogramm unterstützen wir in diesem Jahr 107 Einzelmaßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 2,6 Milliarden Euro. Damit bekräftigt der Freistaat seine Rolle als verlässlicher Finanzierungspartner für die Krankenhäuser.“

Finanzminister Albert Füracker sagte: „Bayern beweist erneut, dass die medizinische Versorgung der Menschen in ganz Bayern höchste Priorität hat. In diesem Jahr stellen wir über 340 Millionen Euro allein für laufende Bauvorhaben zur Verfügung. Davon fließen rund 60 Prozent an Kliniken im ländlichen Raum. Unser Krankenhausförderetat wird mit jährlich 643 Millionen Euro auf Spitzenniveau fortgeführt. Ein weiteres klares Zeichen für die Bedeutung der medizinischen Versorgung ist das Vorziehen von drei Bauprojekten schon auf dieses Jahr – trotz der derzeit hohen Belastungen für den Staatshaushalt. Für diese Projekte beginnt die Finanzierung damit bis zu zwei Jahre früher als ursprünglich vorgesehen.“

Gesundheitsminister Klaus Holetschek ergänzte: „Inmitten der Corona-Pandemie ist das ein starkes Signal an die Krankenhäuser. Das ist mir ein wichtiges Anliegen, denn Corona hat uns deutlich vor Augen geführt, dass die Krankenhäuser eine tragende Säule unseres Gesundheitssystems sind.“

Folgende drei Baumaßnahmen werden aktuell vorgezogen:

– St. Vinzenz Klinik Pfronten; Erweiterungsbau Süd
Kostenvolumen: 14,27 Mio. EUR, Förderrate 2021: 0,96 Mio. EUR

– Klinikum St. Marien Amberg; Erweiterung u. Strukturverbesserung OP-Abteilung
Kostenvolumen: 33,27 Mio. EUR, Förderrate 2021: 1,48 Mio. EUR

– Bezirksklinikum Obermain; Neustrukturierung, Bauabschnitt 1
Kostenvolumen: 59,02 Mio. EUR, Förderrate 2021: 1,28 Mio. EUR
 

Besonders hervorzuhebende Vorhaben aus dem Krankenhausbauprogramm sind:

– München-Klinik Harlaching, Ersatzneubau
Kostenvolumen: 163,69 Mio. EUR, Förderrate 2021: 37,34 Mio. EUR

– RoMed Klinik Wasserburg a. Inn, Ersatzneubau
Kostenvolumen: 49,88 Mio. EUR, Förderrate 2021: 7,02 Mio. EUR

– Klinikum St. Elisabeth Straubing, Bauabschnitt 1
Kostenvolumen: 49,00 Mio. EUR, Förderrate 2021: 6,38 Mio. EUR

– Klinikum Neumarkt, Umbau OP-Abteilung, Hubschrauberdachlandeplatz
Kostenvolumen: 21,94 Mio. EUR, Förderrate 2021: 3,31 Mio. EUR

– Klinikum Kulmbach, Bauabschnitt 2
Kostenvolumen: 66,41 Mio. EUR, Förderrate 2021: 7,97 Mio. EUR

– Klinikum Fürth, Bauabschnitt 1
Kostenvolumen: 109,82 Mio. EUR, Förderrate 2021: 8,29 Mio. EUR

– Main-Klinik Ochsenfurt, Bauabschnitt 1
Kostenvolumen: 24,68 Mio. EUR, Förderrate 2021: 5,03 Mio. EUR

– Fachklinik KJF Josefinum Augsburg, Bauabschnitt 3
Kostenvolumen: 31,50 Mio. EUR, Förderrate 2021: 3,83 Mio. EUR