35.000 Euro Schaden nach Vandalismus im Königsbrunner Gymnasisum – Polizei ermittelt Oberstufenschüler als mutmaßlichen Täter

In der Nacht vom 5. auf 6. August hatten bisher nicht bekannte Täter im Königsbrunner Gymnasium umfangreiche Sachbeschädigungen begangen. Nun konnte die Polizei zwei mutmaßliche Täter ermitteln, darunter u.a. eine Oberstufenschüler.

Dsc 0441
Symbolbild

Der/die Täter haben während ihres Aufenthaltes im Schulgebäude Spiegel zerstört und Toiletten bewusst unter Wasser gesetzt. Schultafeln und Projektionsflächen wurden mit Permanent-Markern beschmiert, sodass diese ausgetauscht werden müssen. Am Fenster wurde die Zahlenkombination 666 aufgemalt. Beamer und PC-Tower wurden aus der Verankerung gerissen und dabei so beschädigt, dass diese nicht mehr zu gebrauchen und durch neue Geräte zu ersetzen sind.

Im Rahmen der Spurensicherung konnten auch Blutspuren gesichert werden, sodass nach derzeitigem Ermittlungsstand davon ausgegangen werden kann, dass sich mindestens einer der Täter bei der Tatbegehung verletzte. Derzeit noch nicht geklärt ist die Art und Weise des Eindringens des/der Täter in das Schulgebäude.

In einer ersten Hochrechnung/Schätzung für diese sinnlose und mutwillige Sachbeschädigung im Schulgebäude des Königsbrunner Gymnasiums werden derzeit Kosten in einer Höhe von ca. 35.000,– € für die Wiederherstellung veranschlagt (wir berichteten).

Oberstufenschüler einer der mutmaßlichen Täter

Ermittlungen der Polizeiinspektion Bobingen und Hinweise im Nachgang führten nun zu einer Klärung der massiven Sachbeschädigung im Gymnasium Königsbrunn.
Tatverdächtig sind ein Schüler aus der Oberstufe des Gymnasiums, sowie ein 19jähriger aus dem Landkreis Augsburg. Über die Staatsanwaltschaft Augsburg wurden Durchsuchungsbeschlüsse beantragt, welche in der letzten Woche vollzogen wurden. Dabei konnte ein Musikinstrument, welches bei der Tat entwendet wurde, aufgefunden werden. Ausstehend sind nun noch die Auswertung der sichergestellten Mobiltelefone der Beschuldigten, sowie der Abgleich mit den am Tatort gesicherten Spuren.

Nachdem beide Tatverdächtigen von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machten, kann über deren Motivlage nichts gesagt werden.