Ein 37-jähriger Mann stand im Verdacht, in mehreren Fällen Betrug begangen zu haben. Die Kriminalbeamten der Rosenheimer Polizei nahmen die Fahndung nach ihm auf. Dank eines internationalen Haftbefehls erfolgte seine Verhaftung in Kolumbien und seine Auslieferung nach Deutschland. Nun befindet er sich in Untersuchungshaft.
Zwischen April und Dezember 2023 soll der Mann verschiedene illegale Geschäfte im Reisegewerbe getätigt haben und sich dabei unrechtmäßig um einen sechsstelligen Euro-Betrag bereichert haben.
Die Kripo Weilheim übernahm die Ermittlungen, und die Staatsanwaltschaft München II erwirkte bei einem Münchner Amtsgericht einen Haftbefehl gegen ihn. Der Verdächtige war wegen ähnlicher Delikte in der Vergangenheit bereits rechtskräftig verurteilt worden.
Als sich der Verdacht erhärtete, dass er ins Ausland geflüchtet war, schaltete sich das Fachkommissariat 6 aus Rosenheim ein und führte die Fahndungsmaßnahmen fort. Dabei konnte der Mann in Südamerika ausfindig gemacht werden. Mit Unterstützung der Staatsanwaltschaft München II, verschiedener Kriminalpolizeieinheiten aus Oberbayern Süd und zahlreichen internationalen Behörden wurde der Verdächtige schließlich in Bogotá, Kolumbien, festgenommen.
Am 13. Dezember 2024 erfolgte seine Auslieferung nach Deutschland, wo er einem Ermittlungsrichter vorgeführt wurde und nun in Untersuchungshaft sitzt.

