4:0! Augsburg überrollt den VfB im Kellerduell

Nach der turbulenten und von den Anschlägen in Paris und der Spielabsage von Hannover überschatteten Länderspielpause ging es in der Fußballbundesliga für den FC Augsburg am heutigen Nachmittag um sehr viel. Zu Gast beim Tabellen-16. VfB Stuttgart wollten die Fuggerstädter endlich die Wende schaffen.

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Mit dem 1:0 und 2:0 leitete Alexander Esswein den Auswärtssieg ein. | Archivbild: Sebastian Pfister

Aufgrund erhöhter Sicherheitsvorkehrungen verzögerte sich der Beginn der Partie um 15 Minuten, beide Teams nutzen die Gelegenheit für ein längeres Aufwärmtraining. 

Nach eine Gedenkminute für die Opfer der Anschläge in Paris war es dann soweit: Es wurde wieder Fußball gespielt. Im Vergleich zum Bremen-Spiel (1:2) tauschte Trainer Markus Weinzierl einmal Personal: Esswein kam für  Ji. Bei Stuttgart fiel Torhüter Tyton mit einem Magen-Darm-Infekt aus, es stand der etatmäßig dritte VfB-Torwart Vlachodimos zwischen den Pfosten, denn auch Keeper Langerak war nach einem Muskelbündelriss im Oberschenkel und einer Knie-OP nicht spielbereit.

Der VfB begann sehr druckvoll und störte den FC Augsburg bereits tief in den eigenen Reihen. Und so gehörte auch die erste Chance den Hausherren. Nach einer langen Flanke von Insua stand Didavi am linken Pfosten frei, köpfte aus acht Metern aber direkt in die Arme von Hitz (4.). Doch in 11. Spielminute waren die Fuggerstädter am Zug: Bobadilla steckte mit einem genialen Pass zentral durch zu Esswein. Der lief allen davon und schob aus 15 Metern souverän mit links ein. 1:0 für Augsburg.

Der FCA setzte den VfB auch im Anschluss mächtig unter Druck. Nach guten Chancen von Bobadilla und Caiuby nahm Esswein nach einer Ecke den Ball aus gut 20 Metern direkt. Sein Schuss wurde doppelt abgefälscht und landete unhaltbar im Tor von Vlachodimos – 2:0 Augsburg (17.)! So hatte man sich das vorgestellt. 

Angesichts des Rückstands und den offensichtlichen Schwächen in der Abwehr agierte der VfB sehr verunsichert. Augsburg nutze die Gelegenheit uns spielte weiter befreit auf. Als Callsen-Bracker in der 36. Minute nach einem Kopfball von Baier auf 3:0 erhöhte war Stuttgart endgültig ausgenockt und rettete sich ohne weiteres Tor aber mit Pfiffen der eigenen Fans in die Pause.