Corona-Krise | „Kummer-Telefon“ für blinde und sehbehinderte Menschen in Bayern startet

Die Corona-Krise stellt uns alle vor große Herausforderungen. Aufgrund der vielen Einschränkungen ist das öffentliche Leben nahezu zum Erliegen gekommen. Getreu dem Motto „Gemeinsam durch die Krise trotz sozialer Distanz“ startet der BBSB am heutige Montag das „Kummer-Telefon“ für blinde und sehbehinderte Menschen in Bayern.

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Am „Kummer-Telefon“ gegen die Corona-Einsamkeit: Eine Aktion des BBSB.

Wenig soziale Kontakte können ein Gefühl der Einsamkeit hervorrufen. Die Nachrichtenflut schürt möglicherweise Unsicherheiten und einige fühlen sich schlicht und einfach hilflos. Unsere „Kummer-Telefonisten“ ermöglichen den Anrufenden daher in erster Linie den Kontakt von Mensch zu Mensch. Die Devise lautet: Zuhören, Mut machen und so ein kleines bisschen von Corona ablenken.

Das Kummer-Telefon erreichen Sie im Zeitraum vom 30.03.2020 bis 24.04.2020 jeweils von Montag bis Freitag zwischen 16:00 und 18:00 Uhr unter folgender Telefonnummer +49 (0) 89 559 88-599. Das Angebot an sich ist kostenlos. Für die Anrufenden gelten die Bedingungen ihres Telefonanbieters für einen Anruf einer Festnetznummer innerhalb von Deutschland.

Des Weiteren sammeln die vielen freiwilligen Helfer tagtäglich Informationen und Kontakte von allgemeinen sowie regionalen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Egal, ob Einkaufshilfe oder die Nummer der Telefonseelsorge – wir versuchen so gut wie möglich insbesondere Menschen ohne Zugang zum Internet an entsprechende Hilfsangebote in ihrer Nähe zu verweisen. 

Das Kummer-Telefon ist ein befristetes Hilfsangebot des BBSB für sehbehinderte und blinde Menschen in Bayern.