Ein verpasster Zug sorgte in der Nacht zum 13. Dezember für einen Zwischenfall am Würzburger Hauptbahnhof. Ein 57-jähriger Reisender reagierte verärgert, als er seinen Anschlusszug nach Bamberg nicht erreichte. Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht und führte zu einem Streit mit einem Bahnmitarbeiter.
Streit eskaliert am Würzburger Hauptbahnhof
In der Haupthalle des Bahnhofs entdeckte der Mann einen wartenden Zugbegleiter und konfrontierte ihn lautstark. Der 57-jährige machte den Mitarbeiter der Deutschen Bahn für seine verpasste Zugverbindung verantwortlich. Auch Beleidigungen blieben nicht aus, als der alkoholisierte Reisende seiner Wut Luft machte.
Bundespolizei greift ein
Im Verlauf des Streits eskalierte die Situation, als der 57-Jährige den Zugbegleiter schubste und ihn daran hinderte, weiterzugehen. Alarmierte Beamte der Bundespolizei schritten ein und trennten die beiden Männer. Gegen den Beschuldigten wird nun wegen des Verdachts auf Beleidigung und Nötigung ermittelt.
Ermittlungen dauern an
Die genauen Umstände des Vorfalls werden derzeit untersucht. Die Bundespolizeiinspektion Würzburg hat ein Strafverfahren gegen den Beschuldigten eingeleitet, der sich wegen seines Verhaltens in der Nacht verantworten muss. Weitere Informationen zu dem Fall werden zu einem späteren Zeitpunkt erwartet.



