Leben heißt sich regen – Barbara Kummer als Schulleiterin des Stetten-Instituts offiziell eingeführt

Barbara Kummer, die neue Schulleiterin des Stetten-Instituts wurde nun feierliche in ihre Funktion eingeführt. Bereits seit Februar leitet sie Gymnasium und Realschule des Stettenschen Instituts.

PM-Stetten-Einführung-Kummer-Lo Leben heißt sich regen - Barbara Kummer als Schulleiterin des Stetten-Instituts offiziell eingeführt News Anna Barbara von Stettenschen Instituts Barbara Kummer Susanne Kasch | Presse Augsburg
Barbara Kummer, Schulleiterin des Stetten-Instituts | Foto: Angelika Lonnemann, Stetten-Institut Augsburg

 

Feierlich, bunt, humorvoll und gespickt mit guten Wünschen war die Einführungsfeier für die Schulleiterin des Anna Barbara von Stettenschen Instituts, Barbara Kummer. Bereits seit Februar leitet sie Gymnasium und Realschule, nun wurde sie von Stadtdekanin Susanne Kasch, die auch die Vorsitzende der Stetten-Administration ist, in ihre neue Aufgabe offiziell eingeführt: „Leitung ist ein nachgeleitetes Amt. Wer leitet, der gestaltet den Raum, damit andere sich wohlfühlen und gut arbeiten können“, führte Kasch aus.  Dies wurde vom Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Schwaben, Peter Kempf, in seinem Grußwort indirekt aufgegriffen: „Schulleiter sollten Lehrer als Betroffene zu Beteiligten machen, nicht Beteiligte zu Betroffenen.“ Und Manfred Roß, Geschäftsführer der Evangelischen Schulstiftung, sprach vom Spannungsspiel von Freiheit und Verantwortung in leitenden Funktionen. „Endlich führt eine Barbara das Anna Barbara-Institut!“, rief Volker Bippus, der Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, im Rahmen seines Grußwortes aus und betonte, er freue sich auf die empathische Führungskraft von Barbara Kummer.

Barbara Kummer selbst dankte für alle guten Wünsche und zitierte Dostojewski: „Veränderung ist das, was die Leute am meisten fürchten“. Schule müsse sich dennoch wandeln, um mit der Zeit zu gehen. Es gelte, die Aufbruchsstimmung zu nutzen und einen frischen Blick auf die Einrichtung und ihre Strukturen zu werfen. Schule sei als Lebensraum zu gestalten, mit Offenheit für die Bedürfnisse der Schülerinnen und einem Blick für das Wesentliche. Nicht zuletzt wünsche sie sich, dass man sich kollegial austausche über die Methoden, damit ein breiter Konsens für die pädagogische Arbeit erreicht werde. Für ihre zukunftsweisende Rede bedankten sich die Gäste mit begeistertem Applaus.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom großen Orchester der Schule, das unter Leitung von Annette Geerkens Tschaikowskys Blumenwalzer darbrachte, der Lehrerband, dem gemischten Chor und dem eigens gegründeten Männerchor.