Polizeiberichte aus München: Frau stirbt nach Sturz ins U-Bahn-Gleis
Eine 73-jährige Frau ist nach einem Sturz in den Gleisbereich der U-Bahnstation „Odeonsplatz“ im Krankenhaus gestorben. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt weiterhin. Zudem berichtet die Polizei unter anderem von einem Einbruch in Kirchheim, einem Schockanruf in Sendling-Westpark, mehreren Festnahmen auf dem Oktoberfest und der Rückgabe gestohlener Bronzeskulpturen.
Einbruch in Firmengebäude in Kirchheim
In der Nacht zum Donnerstag, 1. Oktober, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter zwischen 1 und 7 Uhr gewaltfrei Zutritt zu den Räumen einer Firma in Kirchheim bei München. Sie durchsuchten die Büros und entwendeten einen nicht befestigten Tresor samt Inhalt.
In dem Tresor befanden sich Firmenunterlagen und Bargeld in Höhe eines niedrigen vierstelligen Betrags. Die Täter flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei sicherte am Tatort umfangreiche Spuren.
Die Polizei sucht Zeugen, die im Bereich Dieselstraße, Henschelring, Daimlerstraße und Kirchheimer Straße Wahrnehmungen gemacht haben, die mit dem Einbruch in Zusammenhang stehen könnten.
Schockanruf mit falschem Arzt
Ein über 80-jähriger Münchner ist am Donnerstag Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden. Ein unbekannter Mann gab sich als Arzt aus und behauptete, die Tochter des Seniors liege im Krankenhaus. Für eine dringend notwendige Behandlung müsse der Mann Bargeld im fünfstelligen Bereich bereitstellen.
Ein zweiter Täter holte das Geld anschließend an der Wohnadresse ab und flüchtete zu Fuß. Die Tochter informierte danach die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne neue Hinweise.
Der Abholer wurde als etwa 25 Jahre alt, 1,84 Meter groß und mit kurzen dunklen Haaren beschrieben. Er soll eine südeuropäische Erscheinung gehabt haben und mit einem dunklen langärmeligen Hemd, einer langen dunklen Hose und hellen Turnschuhen bekleidet gewesen sein.
Die Münchner Polizei weist darauf hin, dass Krankenhäuser, Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte niemals Barzahlungen verlangen oder Boten zur Geldabholung schicken. Betroffene sollen sich nicht unter Druck setzen lassen, keine vertraulichen Informationen herausgeben und niemals Geld oder Wertgegenstände übergeben.
Weitere Ermittlungen und Festnahmen
In München-Riem starb ein 38-jähriger Mann kurz nach seiner Einlieferung in ein Krankenhaus. Der Rettungsdienst hatte ihn am Donnerstagabend im Bereich des Oktoberfest-Camps gefunden und unter laufender Reanimation in die Klinik gebracht. Der Kriminaldauerdienst stellte keine Hinweise auf Fremdeinwirkung fest. Die Todesursache ist bislang ungeklärt.
In Bogenhausen nahm die Polizei einen über 70-jährigen Mann vorläufig fest. Eine Passantin hatte gemeldet, dass er sich auf einem Balkon wiederholt vor vorbeilaufenden Passanten, insbesondere Frauen und Kindern, sexuelle Handlungen an sich selbst vorgenommen habe. Ein weiterer Zeuge gab an, den Mann bereits am Vortag bei einer gleichartigen Tat gesehen zu haben. Der Mann wurde wegen exhibitionistischer Handlungen angezeigt.
In Neuhausen wurde ein 51-Jähriger ohne festen Wohnsitz festgenommen, nachdem ein gestohlenes Mobiltelefon über dessen Ortungsfunktion bei ihm gefunden worden war. Die Polizei identifizierte ihn zudem als Tatverdächtigen eines versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls in einer Krankenhauscafeteria. Das Mobiltelefon und die Kopfhörer wurden dem Besitzer zurückgegeben.
Sechs gestohlene Bronzeskulpturen sind unterdessen unbeschädigt vor der Garage der Ehefrau des verstorbenen Künstlers abgelegt worden. Die Kunstwerke waren Mitte September während einer Veranstaltung zum Tag des Denkmals von einem Museumsgelände in Untermenzing-Allach gestohlen worden. Nach Einschätzung der Polizei bewegte der Fahndungsdruck den Täter zur Rückgabe.
Nach vier Einbrüchen in einen Kiosk im Werksviertel wurde ein 31-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Zwischen August und September waren Spirituosen und kleinere Bargeldbeträge gestohlen worden. Zudem entstand Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich. Der Mann befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Mehrere Strafverfahren auf dem Oktoberfest
Auf dem Oktoberfest nahm die Polizei einen 18-jährigen US-Amerikaner vorläufig fest, nachdem er mutmaßlich Kokain zum Konsum vorbereitet hatte. Bei der Kontrolle wurde außerdem ein gefälschter US-Führerschein gefunden. Nach den polizeilichen Maßnahmen und der Zahlung einer Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich wurde der Mann entlassen.
Ein 51-jähriger US-Amerikaner soll einer 38-jährigen Frau nach einem Streit wegen Platzmangels in einem Biergarten mit einem Maßkrug gegen den Kopf geschlagen haben. Die Frau wurde leicht verletzt. Der Mann wurde nach einer Sicherheitsleistung im niedrigen fünfstelligen Bereich und einer erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen.
Gegen zwei Männer mit kroatischer Staatsangehörigkeit wird nach einem Streit an einem Fahrgeschäft wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Bedrohung ermittelt. Eine Mitarbeiterin wurde von ihnen gegen eine Wand gedrängt und leicht verletzt. Außerdem soll einer der Männer gegen das Kassenfenster geschlagen und dieses beschädigt haben.
Wegen sexueller Belästigung wird gegen einen 22-jährigen Italiener ermittelt. Er soll in einem Festzelt zunächst einer 16-Jährigen an das Gesäß gegriffen und anschließend eine 15-Jährige im Gesicht berührt sowie versucht haben, sie zu küssen. Nach einer Sicherheitsleistung im mittleren dreistelligen Bereich wurde er entlassen.
Ein 21-jähriger Australier wurde beim Diebstahl einer Jacke in einem Festzelt beobachtet und vorläufig festgenommen. Zudem nahm die Polizei zwei australische Staatsangehörige im Alter von 29 und 27 Jahren wegen des Verdachts des Konsums von Kokain fest. Beide wurden nach Abschluss der Maßnahmen und der Zahlung einer Sicherheitsleistung im niedrigen fünfstelligen Bereich entlassen.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

