Einsatzkräfte ziehen eine positive Bilanz zu den EM-Spielen in München

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zieht nach dem gestrigen letzten Spiel der UEFA Fußballeuropameisterschaft in der Fußball-Arena in München eine insgesamt positive Sicherheitsbilanz: „Die vier Spieltage in München sind Dank des umsichtigen und professionellen Verhaltens der Einsatzkräfte weitgehend ruhig verlaufen.

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Einsatzfoto Berufsfeuerwehr München.

“ Für Herrmann hat sich das im Vorfeld mit der Landeshauptstadt und der Berufsfeuerwehr München entwickelte und auch auf die Corona-Bedingungen angepasste Einsatzkonzept bewährt. „Ich danke der Bayerischen Polizei allen voran dem Polizeipräsidium München der Berufsfeuerwehr München sowie allen beteiligten Rettungsorganisationen. Sie alle haben erneut unter Beweis gestellt, dass sie auch Großereignisse bestens im Griff haben und in kritischen Situationen angemessen und professionell reagieren.“ Dies gelte insbesondere mit Blick auf die unsinnige und unverantwortliche Aktion von Greenpeache am ersten Spieltag in München. Besonders dankte Herrmann auch den Polizeidelegationen aus Frankreich, Portugal und Ungarn, die bei den Gast-Fans unterstützend tätig waren und viel Konfliktpotential schon im Vorfeld lösen konnten.

Insgesamt waren an den vier Spieltagen rund 7.700 Polizeibeamtinnen und -beamte im Einsatz. Die Feierlichkeiten am Rande der Spiele sowie auch die spontanen Autokorsos verliefen weitestgehend ohne polizeilich relevante Vorfälle. Dies galt sowohl für das Stadtgebiet der Landeshauptstadt als auch für ganz Bayern. Lediglich vereinzelt ist es zu kleineren Zwischenfällen gekommen, die nach Angaben des Innenministers jedoch umgehend aufgelöst werden konnten. Insgesamt verzeichnete die Münchner Polizei in einer ersten Bilanz im Zusammenhang mit den vier EM-Spielen nur 76 Straftaten und 25 Ordnungswidrigkeiten. Bei den festgestellten Verstößen handelte es sich unter anderem um Köperverletzungen, Sachbeschädigungen, Beleidigungen sowie die illegale Verwendung von Pyrotechnik.

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Zusätzliche Unterstützung bekamen die Münchner Bundespolizisten aus Frankreich: Anlässlich des Spiels Deutschland-Frankreich am 15. Juni waren Beamte der Gendarmerie Nationale, die der Deutsch-Französischen Einsatzeinheit angehören, am Münchner Hauptbahnhof eingesetzt.Foto: Bundespolizei

„Die enge Zusammenarbeit mit den Sicherheitspartnern, das Vorgehen mit richtigem Augenmaß und das – wenn doch erforderlich – konsequente Einschreiten der Beamten haben zum ruhigen und geordneten Gesamtverlauf beigetragen“, fasste der Innenminister zusammen. „Auch wenn ich es als Sportminister sehr bedauere, dass die deutsche Nationalmannschaft nicht ins Viertelfinale eingezogen ist, bin ich unter sicherheitspolitischen Aspekten mit dem Verlauf der EM-Spiele in München insgesamt zufrieden.“

Auch Feuerwehr zieht positives Fazit

Aus Sicht der Feuerwehr verliefen alle Spieltage ruhig. Die Fans waren bis auf wenige Ausnahmen fröhlich und diszipliniert. Lediglich während des Spiels Deutschland Ungarn am 23.06.2021 war die Feuerwehr in den darauffolgenden Stunden bei rund 800 Einsätzen gefordert – nicht wegen des Spiels, sondern wegen eines heftigen Unwetters mit Starkregen.

Rund 1800 Einsatzkräfte aus allen Hilfsorganisationen waren vor, während und nach den Spielen im Einsatz. Man war immer für alle möglichen Eventualitäten gut gerüstet. Ein besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen Kräften von Freiwilliger Feuerwehr, THW und den verschieden Rettungsdienstorganisationen von Nah und Fern. Diese haben auf rauschende Fußballfeste zugunsten der Sicherheit in der Landeshauptstadt verzichtet.

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