A9 | Mann aus Aichach fährt 40 Kilometer in falscher Richtung und stirbt bei Unfall

Ein 82-jähriger aus dem Landkreis Aichach befuhr am 17.03.2019, gegen 05.50 Uhr, mit seinem Opel die Autobahn A9 in Richtung Norden. Dabei benutzte er aber die falsche Richtungsfahrbahn und war als Geisterfahrer unterwegs.

Mehrere Versuche, den Pkw mit Streifenwagen zum Anhalten zu bewegen, schlugen fehl. Noch bevor ein weiterer Anhalteversuch unternommen werden konnte, kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem BMW, der von einem 75-jährigen aus dem Landkreis Fürth gesteuert wurde. Dabei fing der BMW Feuer. Der eingeklemmte Fahrer konnte von Polizeibeamten aus dem brennenden Pkw geborgen werden. Das Fahrzeug konnte erst durch die alarmierte Feuerwehr endgültig gelöscht werden. Der BMW-Fahrer erlitt Brüche und Verbrennungen und kam mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Sein 78-jähriger Beifahrer wurde nur leicht verletzt.

Der Unfallverursacher zog sich bei den Unfall tödliche Verletzungen zu. Durch die Staatsanwaltschaft Ingolstadt wurde ein Gutachten angeordnet. Bis die Unfallstelle geräumt worden war, wurde der komplette Verkehr an der AS Denkendorf ausgeleitet. An den beiden Pkw sowie an einem Lkw, der durch herumfliegende Fahrzeugteile beschädigt wurde, entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 35.000 Euro. Hinweise, wie es dazu kommen konnte, dass der Opel-Lenker zum Geisterfahrer wurde, liegen bislang nicht vor.