Sechs männliche afghanische Flüchtlinge im Alter zwischen 15 und 23 Jahren wurden am Donnerstagnachmittag um 14 Uhr auf der BAB A96 Richtung Lindau an der Rastanlage Lechwiesen-Nord auf der Ladefläche eines Sattelzuges entdeckt.

Der 42-jährige serbische Lkw-Fahrer war auf dem Weg von Serbien in die Schweiz, hatte an der Rastanlage seine Ruhezeit eingebracht und bemerkte währenddessen Geräusche auf der Ladefläche. Über einen Mitarbeiter der Rastanlage verständigte er die Polizei. Die eingesetzten Beamten der PI Landsberg und der VPI Fürstenfeldbruck öffneten die Zollplombe und entdeckten sechs afghanische Staatsangehörige inmitten der Ladung, die aus Papierrollen bestand. Die Flüchtlinge befanden sich in einem guten gesundheitlichen Zustand. Im Laderaum konnten Kekse, Wasserflaschen und Beutel für die Notdurft aufgefunden werden. Die Personen gaben an, vor der Überquerung der serbisch-kroatischen Grenze von Schleusern in den Lkw gebracht worden zu sein und dort etwa 24 Stunden verbracht zu haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass der Fahrer keine Kenntnis von seiner menschlichen Ladung hatte.

Die Flüchtlinge, die keinerlei Pässe oder sonstige Dokumente mit sich führten, beantragten Asyl und wurden in die nächste Aufnahmeeinrichtung verbracht. Bezüglich der Minderjährigen wurde mit dem Jugendamt Kontakt aufgenommen.

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