Ab kommenden Montag, 7. Oktober, setzt DB Regio Bayern mit Unterstützung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) zwischen Augsburg und München einen Entlastungszug ein. Zusätzlich zu der besonders stark nachgefragten Verbindung um 6.39 Uhr fährt bereits um 6.31 Uhr ein Doppelstockzug mit sechs Wagen und 780 Plätzen von Augsburg nach München. Am Nachmittag sorgt dieser Doppelstockzug für weitere Entlastung im Pendlerverkehr zwischen München, Augsburg und Dinkelscherben.

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Foto: Dominik Mesch

Wegen eines Unfalls Ende Juni mit aufwändiger Reparatur zweier Triebzüge stehen für den Fugger-Express momentan weniger Züge der gewohnten Baureihe ET 440 zur Verfügung. Dadurch kam es in den letzten Wochen bei bestimmten Verbindungen vor allem im morgendlichen Berufsverkehr zu einem eingeschränkten Platzangebot.

Besonders betroffen war die morgendliche Verbindung um 6.39 Uhr von Augsburg nach München. Dieser RE 57009 wird ab dem 7. Oktober wie im gewohnten Fahrplan von einem zweiteiligen Triebzug ET 440 bedient, der umsteigefrei aus Ulm kommt. Da dessen Platzkapazitäten nicht ausreichen, fährt ab dem 7. Oktober acht Minuten früher um 6.31 Uhr bereits ein Doppelstockzug RE 57317 von Augsburg nach München. Er hält an allen Stationen wie der spätere RE 57009, in Mering z.B. um 6.49 Uhr.

Beide Züge zusammen verfügen über mehr Plätze als im bestellten Fahrplan vorgesehen. Die Fahrgäste aus Ulm können wieder umsteigefrei bis München durchfahren. Insgesamt sorgt der Entlastungszug für einen pünktlicheren Betriebsablauf. Damit möglichst viele Fahrgäste von diesen Verbesserungen profitieren, ist es notwendig, dass ab Montag einige Pendler morgens wenige Minuten früher zum Bahnhof kommen.

Der exakte Fahrplan ist in der Fahrplanauskunft unter www.bahn.de zu finden. Das zusätzliche Angebot wird finanziell unterstützt durch die BEG, die im Freistaat den Regional- und S-Bahn-Verkehr plant, finanziert und kontrolliert.