Ab Montag gilt eine FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und Einzelhandel

Die Infektionslage aufgrund der Corona-Pandemie ist in Bayern und Deutschland weiter sehr angespannt.

Symbol-Bild von Antonio Cansino auf Pixabay

Die bislang ergriffenen Maßnahmenhaben leider noch nicht zu dem erhofften spürbaren und nachhaltigen Rückgang der Infektionszahlen geführt. Ziel ist, eine Sieben-Tages-Inzidenz von unter 50 Fällen pro 100.000 Einwohner zu erreichen. Erst ab diesem Inzidenzwert ist eine sichere Nachverfolgung von Infektionswegen gewährleistet. Aktuell besonders besorgniserregend ist das Auftreten stark ansteckender Virusmutationen in einigen Ländern, deren Eintrag und Verbreitung in Bayern und Deutschland vermieden werden muss.

Mit Blick auf die weiterhin sehr hohe Infektionsdynamik und zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens hat der Ministerrat daher heute eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel ab Montag, den 18. Januar 2021, beschlossen.

„Die normalen Community-Masken sind der Schutz des anderen, FFP2 ist auch der Schutz für sich selber.“ Die Verfügbarkeit im Handel sei „ausreichend gewährleistet“, fügte Söder hinzu. FFP2-Masken seien keine Mangelware.

„Im Gegenteil, es ist sogar deutlich im Überfluss – zum Teil jedenfalls – vorhanden“, so der CSU-Chef. Die Masken ließen sich „gut erwerben“.

pm/dts