Der Abwärtstrend der Augsburger Panther hält auch in Straubing an. Die heutige 5:2-Niederlage bedeutete die vierte Pleite aus den letzten fünf Spielen für den AEV, der auch heute über weite Teile eine schwache Leistung anbot.

Nichts bis gar nichts, so kann die Leistung der Augsburger Panther im Dienstagabendspiel bei den Straubing Tigers zusammengefasst werden. Zu viele Fehler, kaum Gefahr vor dem gegnerischen Tor und wenig Zugriff vor dem eigenen Goalie. Die Darbietungen des AEV an den letzten Spieltagen lassen einigen Grund zur Sorge zu.

Harmlose Panther waren auch heute bereits nach einer Viertelstunde mit zwei Treffern im Hintertreffen. Nachdem Payerl mit einem leichtfertigen Stockeinsatz im Powerplay ein Überzahlspiel hergegeben hatte, war Adam mit einem Rebound (12.) erfolgreich. Lipon konnte sich wenig später ebenfalls gegen die schwachen Augsburger Hintermannschaft durchsetzen können (14.) . Nach dem Treffer „Marke Zufall“ von Payerl (Scheibe prallte vom Schlittschuh ins Tor) keimte etwas Hoffnung im schwäbischen Lager auf, der Funke wollte aber nicht wirklich zu lodern beginnen.

Augsburg in schwacher Verfassung

Nachdem Augsburg einen eigenen Angriff recht einfach vergeben hatte, konnte Tuomie für die Niederbayern den alten Abstand wieder herstellen (27.). Als Schönberger 1:26 Minute später vom Bullypunkt aus sogar zum 4:1 einnetzen konnte, war auch dem Letzten der Ausgang des Spiels klar. Der AEV zeigte sich viel zu schwach, als dass im Stadion im Pulverturm noch eine wilde Aufholjagd zu erwarten gewesen wäre. Nach einem Patzer der Straubinger in der eigenen Zone konnte Saponari wenigstens noch einmal verkürzen.

Nach der letzten Pause versuchte es die Mannschaft von Peter Russel zwar noch einmal, die Durchschlagskraft fehlte ihr aber. Nach einem einfachen Scheibenverlust im Angriffsdrittel konnte der EHC durch einen Empty-Net-Treffer von Leier 39 Sekunden endgültig das Ende besiegeln.

Wie schon am Sonntag war die Leistung der Augsburger Panther heute nicht gut genug, um mit Punkten nach Hause zu fahren. Dort erwartet man am Donnerstag die Grizzlys aus Wolfsburg, in der aktuellen Verfassung sind vor dem Spiel gegen den Tabellenfünften Sorgenfalten angebracht. Ob der Abwärtstrend mit nunmehr vier Pleiten aus den letzten fünf Spielen ausgerechnet gegen die Mannschaft von Ex-AEV-Coach Mike Stewart gestoppt werden kann, darf bezweifelt werden.