Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung will die AfD bis 2025 ihre Mitgliederzahl von derzeit 35.000 auf 70.000 verdoppeln. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf ein vom AfD-Bundesvorstand verabschiedetes 72-seitiges Strategiepapier. Demnach wolle die Partei künftig beispielsweise neue Social-Media-Plattformen wie Instagram, Linkedin und Flikr nutzen und eine kommunalpolitische Vereinigung gründen, um neue Mitglieder anzuwerben.

Journalisten bei der AfD, über dts Nachrichtenagentur

In dem Strategiepapier mit dem Titel „Strategie 2019-2025: Die AfD auf dem Weg zur Volkspartei“, würden insgesamt 17 sogenannte „Aufgaben“ definiert, die jeweils mit einem konkreten Datum zur Umsetzung versehen seien, berichtet das Nachrichtenmagazin. So wolle die Partei umfangreiche Untersuchungen in Auftrag geben, wie sie bestimmte Wählerschichten, wie beispielsweise Frauen, ältere Menschen über 65 Jahre, Nichtwähler und Migranten erreichen könne, heißt es in dem Strategiepapier weiter. Zudem solle die Kommunikation zwischen den Fraktionen im Europaparlament, im Bundestag und in den Landtagen verbessert werden. Noch bis Ende 2019 wolle die AfD eine eigene kommunalpolitische Vereinigung gründen und „Außenbeziehungen“ aufnehmen, heißt es in dem Strategiepapier des AfD-Bundesvorstands, über welches das Nachrichtenmagazin Focus berichtet. Außerdem wolle die Partei in Zukunft mehr Spenden sammeln und eine Untersuchung in Auftrag geben, wie sie stärker in der Bürgergesellschaft Fuß fassen könne.