Vorfall in der Toilettenanlage des Münchner Hauptbahnhofs
Am Dienstagvormittag, dem 28. Januar, entdeckten Passanten eine regungslose Person in der Toilettenanlage im U-Bahnbereich des Hauptbahnhofs München. Die alarmierte Bundespolizei traf kurze Zeit später ein und versuchte, den Mann, der auf keinerlei Ansprache reagierte, zu wecken. Erst nach mehreren Versuchen und dem Einsatz von Schmerzreizen gelang es der Polizei, den stark alkoholisierten Mann aufzuwecken.
Gewalttätiges Verhalten und Festnahme
Der 29-jährige Ungar, der mit über 2,5 Promille im Blut aggressiv wurde, griff die Polizeibeamten sofort verbal an und begann, nach ihnen zu schlagen und zu treten. Er traf die Beamten an Rücken und Knie, woraufhin die Polizisten den aggressiven Mann fesselten. Während der Maßnahmen unternahm der Mann einen erfolglosen Versuch, nach der Dienstwaffe eines Beamten zu greifen.
Weitere Ermittlungen und Blutentnahme
Ein bereits alarmierter Rettungsdienst untersuchte den Mann vor Ort und stellte keine gesundheitlichen Probleme fest. In der Polizeiwache in der Denisstraße setzte der 29-Jährige sein aggressives Verhalten fort. Dort bedrohte er die Beamten erneut und leistete erheblichen Widerstand, indem er nach ihnen schlug und trat. Die Polizisten erlitten nur leichte Verletzungen und konnten ihren Dienst fortsetzen. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete eine Blutentnahme an und entschied über die Vorführung beim Haftrichter am Mittwoch, dem 29. Januar.
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