Aktiengesellschaften durch Coronakrise 20 Billionen Euro günstiger

Die weltweit 50.805 börsennotierten Unternehmen haben innerhalb der letzten sechs Wochen 19,4 Billionen Euro an Wert verloren. In so kurzer Zeit sei dieser Verfall bisher einzigartig, schreibt das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf eigene Berechnungen. 24 Prozent verloren die Kurse weltweit, in Deutschland trifft es die 755 börsennotierten Unternehmen mit einem Verlust von knapp 30 Prozent noch stärker.

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Alle hiesigen Firmen zusammen kosten rechnerisch aktuell 1,4 Billionen Euro. Allein Apple und Microsoft erreichen einen Börsenwert von zusammen 1,95 Billionen Euro. Im DAX haben seit dem Börsenhoch am 19. Februar alle 30 Aktien zweistellige Prozentanteile verloren.

Beiersdorf steht mit einem Verlust von „nur“ 15 Prozent noch am besten da. Der Triebwerkshersteller MTU verlor mit 50 Prozent am meisten. Wer nach den wenigen Gewinnern der Coronakrise sucht, wird in den unteren Börsenligen fündig. Mit einem Plus von 57 Prozent stieg die Drägerwerk-Aktie am stärksten.

Das von Stefan Dräger geführte Lübecker Unternehmen erhielt Aufträge von der Bundesregierung über 10.000 Beatmungsgeräte sowie von der US-Regierung für die Lieferung von Schutzmasken in den nächsten 18 Monaten.