Allgäuer Landtagsabgeordneter Spitzer bemängelt Teststrategie an Schulen

Ab kommenden Montag, den 22.02.2021 sollen die bayerischen Grundschulen wieder komplett in den Regelbetrieb wechseln. In Anbetracht der gesunkenen Zahl an Neuinfektionen eine vielseits ersehnte Lockerung der Corona-Maßnahmen. Allerdings stellte sich nun heraus, dass es an mehreren Schulen Probleme gab, Termine für Reihentestungen für die Lehrkräfte zu erhalten. Kritik kommt vom gesundheitspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag und Allgäuer Hausarzt Dr. Dominik Spitzer.

„Bayerns Ministerpräsident Markus Söder twitterte vor wenigen Tagen: „Die Schulen sind kein Versuchslabor. Deswegen gilt: Ein langsamer Start mit guten Testkonzepten.“ Von diesen habe ich in der Praxis absolut nichts mitbekommen. Die Schulen wurden – wie so oft – mit der Organisation der Reihentestungen alleine gelassen. Auch gibt es keinerlei Vorgabe dafür, dass die Reihentests in regelmäßigen Abständen zu erfolgen haben. Ein einmaliger Abstrich zu Schulanfang bringt kaum Sicherheit. Es braucht endlich ein schlüssiges Konzept für die ganze Schulfamilie mit regelmäßigen Schnelltestungen – am besten per Spucktest und mehrmals in der Woche. Es gibt bereits zahlreiche Hersteller mit entsprechenden Zulassungen. Die Staatsregierung muss hier so schnell wie möglich nachlegen, damit der Schulstart unser aller Bemühungen, die Zahlen nach unten zu drücken nicht gefährdet“, so Spitzer.