Altmaier dämpft Hoffnungen auf normalen Sommerurlaub

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) dämpft die Hoffnungen der Bürger auf einen normalen Sommerurlaub. „Jeder Bürger muss wissen, dass niemand ihm garantieren kann, dass eine gebuchte Reise auch wirklich stattfinden wird“, sagte er der „Bild“. Man könne „niemandem eine Sicherheit vorgaukeln, die es gar nicht gibt“, so Altmaier.

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Bei der Entscheidung für Reise-Möglichkeiten im Sommer sei vieles nicht von Deutschland abhängig. „Die allermeisten Ferienflieger sind am Boden, weil es in den meisten Ländern gar keine Landeerlaubnis gibt, weil sie ihre Grenzen geschlossen haben, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.“ Man könne niemandem eine Sicherheit vorgaukeln, die es gar nicht gibt. „Wir wissen nicht, wie sich die Krise in anderen Ländern entwickeln wird“, so der CDU-Politiker. Im Falle von Reise-Absagen verteidigte der Wirtschaftsminister die Möglichkeit für Reiseunternehmen, statt Erstattungen einen Gutschein auszugeben. „Für viele Reiseanbieter wäre es sehr wichtig, wenn sie Gutscheine ausstellen könnten. Ich bin überzeugt, dass viele auch bereit sind, noch etwas draufzulegen, damit der Gutschein attraktiv ist.“

Für Menschen in Notlage solle es allerdings eine Härtefall-Regelung geben. Ausgeschlossen werden soll laut Altmaier aber, dass der Wert eines Gutscheins später durch eine mögliche Insolvenz des Unternehmens verloren gehe. „Ich kann auch allen versichern, wenn sie einen Gutschein akzeptieren und dem Unternehmer etwas Unerwartetes geschieht, diese Gutscheine nicht einfach verloren sind“, sagte er.