Am Augsburger Rudolf-Diesel-Gynmasium wird für 33 Mio. Euro gebaut

Bis 2030 sollen am Augsburger Rudolf Diesel-Gymnasium in fünf Bauabschnitten umfangreiche Anbau- und Sanierungsarbeiten erledigt werden. Die 33. Mio. Euro teure Maßnahme wird im Rahmen des städtischen Kultur– und Bildungsförderprogramms „300 Millionen“ durchgeführt. Der offizielle Baubeginn ist für kommenden Montag geplant.

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Quelle: Faltblatt Stadt Augsburg

Im ersten von insgesamt fünf Bauabschnitten erhält das Rudolf Diesel-Gymnasium (RDG) in Hochzoll einen großzügigen dreigeschossigen Anbau für Unterrichts- und Aufenthaltsräume.  Die Schulhauserweiterung bietet zugleich Platz, damit während der nachfolgenden Sanierungsarbeiten im Haupthaus
Klassenräume ausgelagert werden können.

Mit dem Start für den ersten Bauabschnitt feiern Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Bildungsreferent Hermann Köhler gemeinsam mit der Schulfamilie am Montag, 16. April 2018, den offiziellen Beginn der umfassenden Sanierungsmaßnahme.

Im zweiten Bauabschnitt werden die in die Jahre gekommenen naturwissenschaftlichen Fachräume umgebaut und modernisiert. Ziel ist, am RDG künftig wieder einen praxisorientierten Unterricht halten zu können. Für die beiden ersten Bauabschnitte ist ein Kostenvolumen von rund 14 Millionen Euro angesetzt. Bis 2020 sollen die Arbeiten dafür abgeschlossen sein.

Bildungsreferent: „Investitionen in die Zukunft“

Wie Bildungsreferent Hermann Köhler erläutert, handelt es sich bei der Sanierung des Rudolf-Diesel-Gymnasiums „um eine der größten Baumaßnahmen des Bildungsförderprogramms, die mit einem attraktiven Schulerweiterungsbau begonnen wird. Die Stadt Augsburg unterstreicht mit derartigen Großprojekten den herausragenden Stellenwert der kommunalen Bildungsarbeit. Denn Investitionen in Bildung sind immer Investitionen in die Zukunft unserer Gesellschaft. Die Schüler und Lehrkräfte des Rudolf-Diesel-Gymnasiums erhalten durch den Erweiterungsbau mehr Platz für kreatives Lernen und können sich bald in modernen und ansprechenden Räumen auf die Abiturprüfungen vorbereiten.“

Vom Dach bis zu den Böden alles neu

In den drei weiteren Bauabschnitten wird das Schulgebäude nach und nach saniert und modernisiert. Das heißt, die gesamte Haustechnik wird erneuert, Dächer und Fassaden werden energetisch verbessert und der innere Bauzustand – also Böden, Wände, Decken und Fenster – wird grundlegend renoviert. Nach Abschluss dieser fünf Bauabschnitte steht noch die Ertüchtigung der Dreifachsporthalle sowie der Energiezentrale samt Hausmeisterhaus auf dem Programm.

Freistaat fördert Schulsanierung

Nach derzeitigem Stand beträgt die Summe der Gesamtkosten für das RDG-Maßnahmenpaket rund 33 Mio. Euro. Im Rahmen des Projekts „300 Millionen für unsere Schulen“ als Teil des städtischen Kultur- und Bildungsförderprogramms (www.augsburg.de/300Millionen) unterstützt der Freistaat Bayern das Bauvorhaben mit Fördersätzen zwischen 65,5 und 80,5 Prozent. Bis 2030 soll die Runderneuerung des RDG Schulgebäudes abgeschlossen sein.