Am Brandenburger Tor feiern Hunderttausende Silvester

Hunderttausende Menschen haben in der Nacht auf Mittwoch am Brandenburger Tor in Berlin weitgehend friedlich ins Jahr 2020 gefeiert. Die Polizei meldete bis Mitternacht nur vereinzelte Zwischenfälle. So wurde eine Person in Berlin-Neukölln nach einem Verstoß gegen das Waffengesetz festgenommen.

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Zudem wurde ein Mann bei einer Schlägerei an einem U-Bahnhof in Berlin-Tegel am Arm verletzt. In anderen Ortsteilen kam es zu einigen Polizeieinsätzen wegen Feuerwerkskörpern. So warfen mehrere Personen etwa an der Autobahn 100 zwischen der Oberlandstraße und Tempelhofer Damm mit Böllern.

Zudem warfen mehrere Personen an einer Kreuzung in Berlin-Mitte mit Böllern auf Passanten. Die Besucher wurden an insgesamt neun Kontrollpunkten am Einlass zur Partymeile abgetastet und Taschen wurden kontrolliert. Das Mitbringen von Feuerwerkskörpern, Glasflaschen und spitzen Gegenständen war nicht erlaubt. In diesem Jahr hatte die Polizei mit neuen Verbotszonen im Steinmetzkiez und am nördlichen Alexanderplatz auf die Böllerattacken auf Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr sowie auf Geschäfte und Autos in den vergangenen Jahren reagiert.

Um das Böllerverbot in den Verbotszonen zu kontrollieren, waren zum diesjährigen Jahreswechsel deutlich mehr Beamte im Einsatz. Insgesamt waren rund 1.800 Einsatzkräfte der Polizei auf der Festmeile und am Alexanderplatz in der Silvesternacht in Berlin im Einsatz. Zudem waren rund 1.460 Einsatzkräfte der Feuerwehr in der Hauptstadt unterwegs.