Warnstreik bremst Nahverkehr in Augsburg aus

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten im Nahverkehr der Stadtwerke Augsburg im Rahmen von bundesweiten Arbeitskampfmaßnahmen für Freitag, 3. März zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen.

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Foto: Wolfgang Czech

Je nachdem wie viele Mitarbeitende dem Streikaufruf folgen, wird der Nahverkehr der swa in Augsburg deutlich eingeschränkt sein oder gänzlich zum Erliegen kommen. Die swa bitten die Fahrgäste, sich auf die Situation einzustellen und vorsorglich auf andere Verkehrsmöglichkeiten umzusteigen.

Zum Warnstreik aufgerufen sind das Fahrpersonal ebenso wie Mitarbeitende in den Werkstätten oder der Verkehrslenkung. Nach Erfahrungen von vergangenen Warnstreiks wird kein geordneter Nahverkehr angeboten werden können. Angesichts der ungewissen Streikbeteiligung kann vorab kein Notfahrplan entwickelt werden. Externe Busunternehmen kurzfristig einzusetzen ist wegen der fehlenden notwendigen technischen Ausrüstung der Busse und der umfangreichen Schulungen des Fahrpersonals nicht möglich.

Beeinträchtigungen des ÖPNV durch Warnstreik auch im Augsburger Umland erwartet

Die swa bitten die Fahrgäste auf andere Verkehrsmittel auszuweichen, wenn möglich auf die Busse des AVV oder auf die Regionalbahnen von DB, BRB und Go Ahead. Dort muss mit einem deutlich erhöhten Fahrgastaufkommen gerechnet werden. Außerdem können die 500 Leihräder der swa von Fahrgästen mit einem ÖPNV-Abo eine halbe Stunde auch mehrmals am Tag kostenlos genutzt werden.