André Bücker ist neuer Intendant am Theater Augsburg – Neuer Spielplan vorgestellt

Intendant André Bücker sowie die neuen Mitglieder der Künstlerischen Leitung des Theater Augsburg stellen den Spielplan der Sparten Musiktheater, Schauspiel, Ballett und Konzert vor.

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Lutz Keßler (Leitender Dramaturg Schauspiel & Mitglied der Künstlerischen Leitung Schauspiel), Ricardo Fernando (Ballettdirektor), David Ortmann (Hausregisseur & Mitglied der Künstlerischen Leitung Schauspiel), Sabeth Braun (Schauspieldramaturgin & Mitglied der Künstlerischen Leitung Schauspiel), Nicole Schneiderbauer (Hausregisseurin, Mitglied der Künstlerischen Leitung Schauspiel & Kuratorin Plan A), Sophie Walz (Leitende Musiktheaterdramaturgin), André Bücker (Intendant), Heike Neumann (Leiterin Kommunikation), Daniel Herzog (Operndirektor), Friedrich Meyer (Kaufmännischer Direktor), Domonkos Héja (Generalmusikdirektor) | Foto: Jan-Pieter Fuhr

Neuer Operndirektor wird ab der Spielzeit 2017/18 Daniel Herzog. Ricardo Fernando kommt als neuer Ballettdirektor nach Augsburg. Sophie Walz übernimmt die Funktion der Leitenden Musiktheaterdramaturgin. Domonkos Héja bleibt als Generalmusikdirektor am Theater Augsburg. Im Schauspiel wird ein Team die Künstlerische Leitung übernehmen: Lutz Keßler als Leitender Dramaturg, Sabeth Braun (Dramaturgin), Nicole Schneiderbauer (Hausregisseurin) und David Ortmann (Hausregisseur).

Unter dem Motto »Sinnsucht« schlägt das Ensemble des Theater Augsburg neue Wege ein. 

André Bücker versteht das Theater als Ort des Diskurses, in dem aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen thematisiert werden: »Theater ist für mich ein politischer Ort, der soziale Gegenwart reflektiert.« Der neue Intendant legt den Fokus auf die aufklärerische Kraft des Theaters und stärkt die Potentiale für Bildung und Vermittlung durch eine zusätzliche Stelle in der Theaterpädagogik. Durch Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Kulturinstitutionen und der freien Szene wird das Theater Augsburg künftig den Austausch zwischen Stadttheater und Stadtgesellschaft stärken.

Die Sanierung des Großen Hauses erfordert Bewegung. Aus diesem Grund steht die Spielzeit 2017/18 für Aufbruch, Umbruch und Öffnung des Theaters. Davon zeugen auch zahlreiche Projekte wie der »Tatort Augsburg« (Idee und Regie: David Ortmann) und die Plattform für interdisziplinäre und interkulturelle Theaterarbeit »Plan A«.

Der Spielplan findet eine sinnvolle Verbindung zwischen Stücken des klassischen Repertoires sowie Ur- und Erstaufführungen. Neben Carl Maria von Webers »Der Freischütz« (Inszenierung: Hinrich Horstkotte), mit dem die Saison in der neuen Spielstätte im martini-Park eröffnet wird, und Verdis »La forza del destino« stehen mit Rufus Wainwrights »Prima Donna« in der Inszenierung von Hans Peter Cloos und Dai Fujikuras »Solaris« zwei Deutsche Erstaufführungen auf dem Spielplan. Eine Wiederentdeckung ist Paul Abrahams Fußball-Operette »Roxy und ihr Wunderteam«, bei der u. a. Fußballstar und Ex-FCA-Trainer Jimmy Hartwig auf der Bühne zu erleben sein wird. Die Spielzeit schließt mit einem besonderen Höhepunkt: Auf der Freilichtbühne am Roten Tor zeigt das Theater Augsburg ein Auftragswerk, die Uraufführung von Stephan Kanyars Fugger-Musical »Herz aus Gold«.

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