Angels Nördlingen müssen heute zum Nacholspiel bei den Saarlouis Royals

Am ungewöhnlichen und ebenso unangenehmen Termin Mittwoch Abend müssen die XCYDE Angels zu ihrem Nachholspiel bei den Saarlouis Royals antreten. Die außergewöhnliche Spielansetzung kommt durch die Verlegung vom dritten Spieltag zustande und beschert den Nördlingerinnen drei Spiele innerhalb von sieben Tagen, zudem eine weite Auswärtsfahrt unter der Woche, insbesondere für die Schüler und Studenten im Team eine kaum zu leistende Bürde.

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Ein besonderes Spiel für Maggy Meynadier jetzt im Angels-Trikot. Sie hat noch Fans im Saarland, wo sie zwei Jahre spielte. | Foto: Falko Priebusch

Das erste Spiel der Woche wurde bereits am vergangenen Sonntag vor heimischem Publikum gegen Braunschweig absolviert und musste leider knapp verloren gegeben werden. Daher werden die Angels alles daran setzen, nicht gleich die zweite Niederlage gegen eine Mannschaft, die man auf Augenhöhe mit dem eigenen Team wähnt, zu kassieren.

Doch auch bei den Gastgebern wird ein Sieg dringend benötigt. Wie die Angels haben sie noch an einer erst drei Tage alten, ärgerlichen und vermeidbaren Niederlage zu knabbern. Mit nur zwei Zählern unterlagen sie am Sonntag beim TSV Wasserburg und konnten somit schon zum fünften Mal in Folge keine Punkte mitnehmen. Dabei lieferte das Team um Trainer Ondrej Sykora, der die Mannschaft seit dieser Saison betreut, einen akzeptablen Start in die Saison ab. Mittlerweile sind die Royals jedoch ziemlich eingebrochen und liegen gleichauf mit Chemnitz und Braunschweig am hinteren Ende der Tabelle.

Ein Blick auf den Kader der Gastgeberinnen offenbart kaum bekannte Gesichter. Nahezu alle Leistungsträgerinnen der Vorsaison haben den Verein verlassen und mussten ersetzt werden. Hinzu kommt das Nadjeschda Ilmberger diese Saison noch kein Spiel bestreiten konnte und noch nicht absehbar ist, wann sie wieder einsatzfähig ist. Ein besonderes Spiel wird es sicherlich für Angels-Spielerin Magaly Meynadier. Die gebürtige Luxemburgerin spielte letztes Jahr noch in Saarlouis, das nahe an der Grenze ihres Heimatlandes gelegen ist, und war dort die zweitbeste Scorerin. Am Mittwoch wird sie in ihre ehemalige Heimhalle zurückkehren und auch wenn sie nur wenige von ihren alten Teamkameradinnen wiedersehen wird, so ist die Erinnerung an die Körbe der Royals hoffentlich noch präsent. Die sympathische Luxemburgerin hat sich in zwei Jahren bei den Royals in die Herzen zahlreicher Fans gespielt.