Die Eigner Angels Nördlingen haben beim Tabellendritten Osnabrück einen klaren 78:66-Auswärtserfolg gefeiert. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten übernahmen die Nördlingerinnen zunehmend die Kontrolle und überzeugten mit einer geschlossenen Teamleistung.
Holpriger Start, frühe Schwierigkeiten
Schon vor Spielbeginn sorgten Verkehrsprobleme für Stress, wodurch die Angels erst verspätet ankamen. Zu Beginn wirkten die Nördlingerinnen noch unkonzentriert und leisteten sich mehrere Ballverluste, die Osnabrück schnelle Punkte einbrachten. Besonders die verletzungsbedingte Abwesenheit von Liga-Topscorerin Kristen Spolyar belastete die Gastgeberinnen.
Teamleistung bringt Wende
Im zweiten Viertel stabilisierte Nördlingen die Defensive und startete einen 21:6-Lauf. Freiwürfe von Haslé-Lagemann, Korbleger von Schinkel und ein Dreier von Fransson führten zur deutlichen Führung. Herausragend war Chanel Ndi, die zahlreiche Offensivrebounds sicherte. Die Angels dominierten das Reboundduell klar mit 41:22.
Kontrolle bis zum Schluss
Auch nach der Halbzeit behielten die Angels Nördlingen die Oberhand. Durch konsequente Verteidigung und hohe Trefferquote aus der Distanz wuchs der Vorsprung kontinuierlich. Im Schlussviertel ließ Nördlingen nichts mehr anbrennen und baute den Vorsprung weiter aus. Spielerinnen wie Sam Ashby, Nicole Fransson, Laura Schinkel und Chanel Ndi prägten das Spiel und sorgten für einen verdienten Auswärtssieg.



